Ludwigshafen Aktuell notiert: Bahn erneuert Kabel: Radweg wird gesperrt

Der Radweg entlang der Bahngleise in der Oskar-Vongerichten-Straße im Stadtteil Süd wird ab Freitag bis zum 3. Januar gesperrt. Der Grund dafür: Bauarbeiten der Deutsche Bahn AG. Sie kündigt an, dass für Radfahrer eine Umleitung ausgeschildert wird. Nach Angaben der Bahn wird das Mittelspannungskabel zwischen zwei Trafostationen und dem DB-Regio-Werk erneuert. Dafür muss der Radweg in seiner vollen Breite aufgegraben werden. Verantwortlich für die Arbeiten ist die DB Energie, der Energiedienstleister der Deutschen Bahn. Nach Abschluss der Arbeiten werde der Radweg „wieder in seinen Ursprungszustand versetzt“, betont das Unternehmen. Der Austausch sei notwendig, da das vorhandene Kabel nicht mehr dem Stand der Technik entspreche. Die Bahn starte das Projekt, damit die Versorgungssicherheit des Werks von DB Regio gewährleistet bleibe und der Zugverkehr nicht beeinträchtigt werde. Die Arbeiten seien eigentlich für den Sommer geplant gewesen. Da der Radweg aber stark genutzt werde, sei die Baustelle in den Winter verlegt worden. Ein teures Missgeschick mit einem Gesamtschaden von 70.000 Euro ist am Montagnachmittag gegen 15.30 Uhr einem 68-Jährigen beim Ausparken passiert. Der Mann wollte in der Steiermarkstraße (Gartenstadt) aus einer seitlichen Parklücke ausparken. Dabei wurde er von einem plötzlich entgegenkommenden Auto überrascht. Um einen Zusammenstoß mit dem Wagen des 46-Jährigen zu vermeiden, wollte der 68-Jährige bremsen. Doch laut Polizei verwechselte der Mann in der Eile die Bremse und das Gaspedal. Deshalb beschleunigte der Wagen des 68-Jährigen schlagartig. Er musste das Lenkrad herumreißen, um Schlimmeres zu verhindern. Doch beim Ausweichmanöver touchierte er trotzdem das Auto des 46-Jährigen und beschädigte zudem einen Gartenzaun. Erst an einer Hauswand kam der 68-Jährige dann mit seinem Auto zum Stehen. Die Beifahrerin des 46-Jährigen ist leicht an der Schulter verletzt worden. Das Projekt „Studernheimer Kurve“, das die Anbindung des Kombiterminals auf dem BASF-Gelände ans deutsche Schienennetz deutlich verbessern würde, hat eine wichtige Hürde genommen. Gestern gab Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) bekannt, dass die Studernheimer Kurve unter den Projekten ist, die in den „Vordringlichen Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplans 2030 hochgestuft werden. Die Studernheimer Kurve würde es Zügen vom BASF-Kombiterminal erlauben, ohne den heute nötigen Fahrtrichtungswechsel in Oggersheim auf die Strecke in Richtung Worms zu fahren. Damit würde die Zufahrt zum Terminal erleichtert und die stark befahrene Strecke zwischen Ludwigshafen und Heidelberg entlastet. Wirtschaft