Ludwigshafen Aktuell notiert: 57-Jähriger bei Schlägerei in der Innenstadt verletzt

Eine Strafanzeige wegen Körperverletzung und eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz sind die Folgen einer Schlägerei am Mittwochabend in der Bismarckstraße (Mitte). Laut Polizei durchsuchte dort um 20 Uhr ein 44-Jähriger Mülltonnen. Weil ein 57-Jähriger ihn aufforderte, das zu unterlassen, schlug der 44-Jährige ihn mit der Faust gegen den Kopf. Daraus entwickelte sich eine Schlägerei, in deren Verlauf der 57-Jährige zu Boden ging und kurze Zeit bewusstlos war. Der Jüngere schlug weiter auf ihn ein und ging anschließend in Richtung Mundenheimer Straße davon. Dort konnte die Polizei den Mann finden. Den 44-Jährigen, der keinen Alkohol im Blut hatte, erwartet die Strafanzeige wegen Körperverletzung. Ein Alkoholtest bei dem 57-Jährigen ergab 0,67 Promille. Außerdem hatte er ein Einhandmesser und eine Schreckschusswaffe dabei. Er hat damit gegen das Waffengesetz verstoßen. Die heutige Mondfinsternis wird die längste des 21. Jahrhunderts sein. Für eine Stunde und 44 Minuten wird der Mond zwischen 21.30 Uhr und 23.13 Uhr vollständig in den Schatten der Erde eintauchen. Der Erdtrabant wird dann kupferrot gefärbt erscheinen, der Höhepunkt des Spektakels wird gegen 22.22 Uhr erwartet. Wer ganz genau hinschauen möchte, kann zur Astronomischen Vereinigung Vorderpfalz auf das Gelände der DJK Oppau (Ludwig-Wolker-Straße 40) kommen. Einlass ist ab 20 Uhr. Von dort aus werden die Vereinsmitglieder heute Abend die Mondfinsternis in den Blick nehmen – und das mit allen ihnen zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten. Laut dem Vorsitzenden der Astronomischen Vereinigung Vorderpfalz, Michael Quarz, will der Verein das Ereignis auch auf Leinwand übertragen. Dafür soll eine Kamera auf einen Vier-Zoll-Refraktor, also ein Linsenteleskop, montiert werden. Die Bilder werden dann von dort auf die Leinwand projiziert. Die Geschehnisse am Abendhimmel könnten zudem mit einem Spiegelteleskop und weiteren Gerätschaften beobachtet werden, verspricht Michael Quarz.