Ludwigshafen AfD zu Gräfenauschule: Teilnahme am Unterricht nur mit guten Deutschkenntnissen
Nachdem sich bereits fast alle Stadtratsfraktionen zu den Missständen in der Gräfenau-Grundschule geäußert haben, meldet sich nun auch das AfD-Sextett zu Wort. „Wieder einmal ist Ludwigshafen in unrühmlicher Weise bundesweites Gesprächsthema geworden“, bilanziert Fraktionssprecher Johannes Thiedig. „Die Existenz von nicht-deutschsprachigen Parallelgesellschaften, die keinerlei Kontakt zur deutschen Mehrheitsgesellschaft pflegen“, identifiziert der AfD-Kreisvorsitzende als wesentliche Ursache dafür, dass ein Drittel der Erstklässler der Gräfenauschule im Hemshof die erste Klasse wiederholen muss. Neben Konzentrationsproblemen seien vor allem mangelnde Deutschkenntnisse dafür ursächlich. Dieses Problem sei nicht neu und beschränke sich nicht auf Ludwigshafen. „So betrug die Zahl der Sitzenbleiber in der ersten Klasse schon im vergangenen Jahr 23, wie auch schon länger etwa 98 Prozent der Kinder einen Migrationshintergrund haben“, erinnert Thiedig. Solche Zahlen fänden sich auch in anderen Städten. Die AfD will eine Teilnahme am Regelunterricht erst erlauben, wenn ausreichend Deutschkenntnisse vorhanden sind. „Beim Spracherwerb handelt es sich um eine Bringschuld der Einwanderer“, betont der 46-Jährige.