Landau Zur Sache: Bildung koordinieren

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Um die Integration von Flüchtlingen in den Kommunen zu unterstützen, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung in Kreisen und kreisfreien Städten zunächst für zwei Jahre eine „Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte“. Auch die Stadt Landau will sich bewerben. „Wir werden bombardiert mit Modellprojekten“, so Oberbürgermeister Thomas Hirsch (CDU). An dem Angebot einer kostenlosen Bildungskoordination könne er jedoch absolut nichts Negatives entdecken. Natürlich sei es lukrativ, etwas zu bekommen, was nichts koste, sagte Magdalena Schwarzmüller (SPD), die das Café Asyl organisiert. „Aber ist der Bedarf da?“, fragte sie. Ihrer Meinung bräuchten jene Betreuung, die beim Jobcenter landeten. „Dort sind sie alleingelassen.“ „Wir würden uns in der Flüchtlingsfrage alle ein wenig mehr Koordination wünschen, auf allen Ebenen“, entgegnete Hirsch. Thomas Bals (CDU) stimmte Schwarzmüller insofern zu, dass keiner auf die Idee gekommen wäre, eine solche Koordination zum Thema zu machen, gäbe es nicht das Angebot vom Bund. Wolfgang Freiermuth (FWG) drängte darauf, bei der Besetzung der Stelle darauf zu achten, dass der- oder diejenige die Verhältnisse in Landau kenne. „Es kommt darauf an, was man daraus macht“, sagte auch Susanne Follenius-Büssow (Grüne). Der Rat war einstimmig dafür, einen Antrag auf Förderung zu stellen und bei einem positiven Bescheid eine zusätzliche Stelle beim Sozialamt im Bereich der Integrationsbeauftragten zu schaffen. (git)

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