Landau Weiter Richtung Gipfel

Geschäftsführer Carsten Zier (links) und Betriebsleiter Mathias Heiler vor der neuen Maschine, mit der bedruckte Stanzverpackung
Geschäftsführer Carsten Zier (links) und Betriebsleiter Mathias Heiler vor der neuen Maschine, mit der bedruckte Stanzverpackungen hergestellt werden. Investitionskosten: vier Millionen Euro.

«Offenbach.» Der 2009 gegründete Wellpappenverpackungshersteller K2 aus Offenbach verdankt seinen Namen dem Bergriesen aus dem Himalaya. Ebenso steil wie der Achttausender ist auch die Entwicklung des Unternehmens, das hohe Umsatzzuwächse hat und vor Kurzem in eine neue Maschine investierte.

Das Unternehmen entschied sich, das Produktportfolio auszubauen und erweiterte den Maschinenpark um eine voll automatisierte Produktionsanlage zur Herstellung von bedruckten Stanzverpackungen. Darin hat K2 rund vier Millionen Euro investiert. Die Nachfrage nach dieser Art von Verpackungen sei enorm und steige jährlich weiter, berichtet Geschäftsführer Carsten Zier. „Der potenzielle Kundenkreis ist groß. Überall, wo Waren produziert werden, müssen sie sicher verpackt und transportiert werden“, so Zier. So beliefere K2 unter anderem die Automobilindustrie, Nahrungsmittelproduzenten, Maschinenbau und Medizintechnik. Mit der neuen Anlage würden weitere Arbeitsplätze geschaffen. Aktuell beschäftigt K2 36 Mitarbeiter. Das Unternehmen suche noch Maschinen- und Anlagenführer sowie Logistiker, berichtet die kaufmännische Leiterin Claudia Zier, die mit ihrem Mann Carsten Zier auch die Muttergesellschaft in Furtwangen, die Udo Zier GmbH, in dritter Generation leitet. Dort wurde 2017 in eine neue Lagerhalle investiert. Weitere Investitionen über mehrere Millionen Euro seien an beiden Standorten geplant. Der Mutterbetrieb erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 8,5 Millionen Euro und strebt in diesem Jahr neun Millionen Euro an. Die Firma im Offenbacher Interpark erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von 15 Millionen Euro und peilt in diesem Jahr 20 Millionen an. 2016 zeichnete das Magazin „Focus“ K2 Verpackungen als eines der 500 wachstumsstärksten Unternehmen Deutschlands aus. Von 2011 bis 2014 legte der Umsatz des jungen Unternehmens um gut 89 Prozent zu (von 4,9 auf 9,3 Millionen Euro). Die Wellpappe für Kartons und Zuschnitte bezieht K2 von der Progroup AG. Der Landauer Wellpappenhersteller hat ein Werk in Offenbach in direkter Nachbarschaft zu K2. „Die Liefersicherheit kann somit immer gewährleistet werden“, so der Geschäftsführer. Es ist geplant, die beiden Firmen mit einer Lieferbrücke über die Straße hinweg zu verbinden.

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