Bad Bergzabern Waldbrand: Ermittler gehen von Brandstiftung aus

Rund 400 Quadratmeter Wald waren von dem Feuer betroffen.
Rund 400 Quadratmeter Wald waren von dem Feuer betroffen.

Etwas mehr als eine Woche nach dem Waldbrand in Bad Bergzabern gibt es erste Ermittlungsergebnisse hinsichtlich der Brandursache. „Die Spurenlage deutet auf Brandstiftung hin“, erklärt ein Sprecher der Kriminalpolizei (Kripo) Landau. Ob das Feuer vorsätzlich gelegt wurde, oder ob es durch fahrlässiges Handeln entzündet wurde, sei Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Am Freitagabend, 28. März, war ein Brand im Wald oberhalb der Kurtalstraße in Bad Bergzabern ausgebrochen. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz und hatte bei den Löscharbeiten vor allem mit der Hanglage zu kämpfen. Zunächst wurde gemeldet, dass es auf einer Fläche von etwa einem Hektar brennt. Wie sich herausstellte, waren allerdings nur knapp 400 Quadratmeter betroffen. Der zuständige Förster habe berichtet, dass kein messbarer Schaden entstanden sei, da es sich nicht um einen Nutzwald handle, erklärt der Kripo-Sprecher. Grundsätzlich war das Feuer in Bad Bergzabern nach Einschätzung von Dirk Nerding, Wehrleiter der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern, der Start der Waldbrandsaison. Laut Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes (DWD) besteht in der ganzen Pfalz eine „mittlere Gefahr“, das entspricht Stufe drei von fünf.

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