Landau Studierendenwerk fordert mehr Geld
Das Studierendenwerk Vorderpfalz unterstützt Forderungen des Deutschen Studierendenwerks (DSW), wonach Länder und Bund mehr Geld unter anderem für den Neubau von Wohnheimplätzen und die personelle Ausstattung der Sozialberatung bereitstellen müssten. „Da es in Rheinland-Pfalz kaum Zuschüsse für den Neubau von Wohnheimen gibt, fehlt dem Studierendenwerk langfristig die notwendige finanzielle Unterstützung zum Bau von weiteren Plätzen“, heißt es in einer Mitteilung des Studierendenwerks Vorderpfalz. „Die 199 Wohnheimplätze, die das Studierendenwerk in der Landauer Annweilerstraße errichten will, sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein.“
Die Nachfrage der Studierenden nach psychologischer und sozialer Beratung habe sich angesichts der multiplen Krisen deutlich verstärkt. Deshalb unterstütze das Studierendenwerk die DSW-Forderung, ein Programm zur „Unterstützung nach Corona für Studierende“ aufzulegen und damit für die kommenden vier Semester bis zu 10 Millionen Euro in die Beratungskapazitäten zu investieren.
Zudem fordern die Studierendenwerke die Bundesregierung auf, als Bemessungsgrundlage für die Gas- und Strompreise den Verbrauch des Jahres 2019 zu wählen und nicht den Verbrauch des Pandemie-Jahres 2021. Die Mensen und Cafeterien des Studierendenwerks Vorderpfalz seien für 18 Monate geschlossen gewesen und die Gästezahlen und damit der Energieverbrauch kehrten nur sehr langsam zum Vorpandemie-Niveau zurück.