Landau St. Martin: Feuerwehr löscht statt Waldbrand brennenden Grashaufen
Wegen einer zunächst unklaren Rauchentwicklung in der Einlaubstraße rückte die Feuerwehr St. Martin am Donnerstagabend um 21.54 Uhr aus. Kurz nach der Erstalarmierung erhöhte die Leitstelle die Gefahrenstufe auf „Waldbrand“ und alarmierte die Wehren Maikammer und Edenkoben nach. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte an dem vermeintlichen Brandort zeigte sich, dass eine größere Menge aufgehäuftes Gras in Brand geraten war. Die Grundstückseigentümer hatten bereits versucht, das brennende Gras zu löschen, was ihnen allerdings wegen der Größe des Feuers misslungen war. Über eine 90 Meter lange Schlauchleitung, welche die Wehrleute aus St. Martin verlegten, wurde der Brand gelöscht. Die Einsatzkräfte verhinderten damit, dass die Flammen auf ein Nachbargrundstück übergriffen. Ein Sachschaden ist laut Feuerwehr nach ersten Erkenntnissen nicht entstanden. Die Brandursache ist weiter unklar.
Aufmerksamer Mann meldet Rauchsäule
Ein aufmerksamer Bürger hatte trotz Dunkelheit den Rauch festgestellt und über die Notrufnummer 112 das Feuer der Leitstelle in Landau gemeldet, die daraufhin die Wehren alarmierte. Die Wehr St. Martin war zu diesem Einsatz besonders schnell ausgerückt, weil sich die Wehrangehörigen gerade zu einer Sitzung im Gerätehaus eingefunden hatten. Die drei Wehren waren mit insgesamt 42 Kräften in sieben Fahrzeugen für gut eine Stunde Einsatz. Der Aufwand „von Personal und Material war dringend geboten, weil von einem Waldbrand auszugehen war und derzeit die höchste Gefahrenstufe für Waldbrände besteht“, teilt die Feuerwehr St. Martin abschließend mit. Die Polizeiinspektion Edenkoben war mit drei Beamten an der Einsatzstelle.