Südpfalz Südpfälzer Kommunen verbieten Kundgebungen vorsorglich

In Landau waren am vergangenen Montag rund 200 Leute auf der Straße.
In Landau waren am vergangenen Montag rund 200 Leute auf der Straße.

Die Aufregung war groß: Am Montag haben sich in einigen Orten in der Südpfalz Menschen zu illegalen Kundgebungen gegen die Corona-Regeln versammelt. Für Montag sind weitere angekündigt – die Kreise Südliche Weinstraße und Germersheim sowie die Stadt Landau verbieten die Kundgebungen vorab. Die öffentliche Sicherheit und Ordnung seien unmittelbar gefährdet, begründen die Kommunen. Unterdessen kündigt die Polizei an, mit „starken Kräften“ vor Ort zu sein.

Unterdessen haben die Landräte Fritz Brechtel (Germersheim) und Dietmar Seefeld (SÜW) sowie Landaus Oberbürgermeister Thomas Hirsch berichtet, dass die Spaziergänge von Reichsbürgern, Querdenkern und Rechtsextremen „gezielt organisiert“ werden. Die Einschätzung des Mainzer Innenministeriums klingt anders.

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