Landau Polizei vertreibt Laster aus Nothaltebucht
Drei Sattelzüge nacheinander an einem Abend hat die Polizei am Dienstag aus einer Nothaltebucht an der A65 bei Landau-Süd vertreiben müssen. Das berichtet die Polizei Edenkoben, die unter anderem für den 33 Kilometer langen Abschnitt der A65 zwischen Haßloch und Rohrbach zuständig ist. Am Dienstagabend hatte sie die Nothaltebuchten überwacht, wo trotz Beschilderung immer wieder Lkw-Fahrer zum Rasten oder Übernachten anhalten. Weil die Nothaltebuchten nicht für Pausen erlaubt sind, mussten die Trucker weiterfahren – aber erst, nachdem sie eine gebührenpflichtige Verwarnung bezahlt hatten. Diese fällt mit 20 bis 25 Euro allerdings nicht besonders abschreckend aus. Die Polizei weist darauf hin: Eine Pannenbucht darf nicht beliebig befahren werden. Wenn Autofahrer eine Pause einlegen oder beispielsweise einen Anruf tätigen wollen, müssen sie dafür einen Rastplatz aufsuchen. Die Pannenbucht darf lediglich bei einem Defekt am Fahrzeug oder in einer Notsituation aufgesucht werden.