Landau #pfalzhikerontour – Instagram-Nutzer Marco Fast hält uns den Zauber des Pfälzerwalds vor Augen

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Marco Fast, ein großer Fan des Pfälzerwalds, zeigt uns auf seinem Intstagramaccount @pfalzhiker die Schönheit der Natur, die direkt vor unserer Haustür liegt und hat dazu schon knapp 2800 Bilder und Videos hochgeladen. Damit will er andere motivieren, das Faszinierende in der Natur zu entdecken.

Marco Fast arbeitet als Elektroniker bei der BASF und liebt es als Ausgleich zu seiner Arbeit im Pfälzerwald zu wandern. Und wenn er ein schönes Motiv sieht, drückt er auf den Auslöser seiner Kamera. Dabei sagt er, er suche nicht danach, sondern das Motiv komme zu ihm. Das Fotografieren steht für ihn eher an zweiter Stelle, im Vordergrund steht das Wandern, die Stille zu genießen und einfach für den Moment im „Hier und Jetzt“ zu sein.  Der 41-jährige Marco Fast bildet mit seinen Händen einen Hashtag und steht vor seinem Lieblingsbild. (Foto: Pascale Döringer) Am 8. Mai 2013 hat er sein erstes Bild auf Instagram hochgeladen. Den Online-Dienst zum Teilen von Fotos und Videos nutzt er lieber als Facebook, denn er sagt: "Auf Instagram geht es rein um das Foto". Für ihn gehe es darum, schöne Augenblicke einzufangen und sie anderen zu zeigen, um damit zu motivieren, auch mal den Blick vom Smartphone abzuwenden, einen Fuß vor die Haustür zu setzen und in den Wald zu gehen. Sein Username „pfalzhiker“ entstand erst vor ein paar Wochen, als er mit einer Bekannten, die er über Instagram kennengelernt hatte, darüber witzelte, dass es so ähnliche Namen ja schon gebe und es doch auch zu seiner Instagramseite passe und spezifischer aussage, um was es in dem Account tatsächlich gehe. Dabei steht „pfalz“ in dem Namen für den Pfälzerwald und „hiker“ eben für die Leidenschaft des 41-jährigen: das Wandern. 

Eine teure Kamera ergibt nicht automatisch gute Fotos

Anfangs hat Fast, der nebenbei auch als Wing-Tsun-Lehrer an einer Landauer Kampfkunstschule arbeitet, seine Bilder mit dem Smartphone gemacht, doch da ihm dabei das Zoomen gefehlt hat, ist er umgestiegen und fotografiert jetzt ausschließlich mit einer Sony DSC-HX400V. Mit seiner Kamera gibt er sich zufrieden und er ist der Meinung, dass sich mit einer extrem teuren Kamera noch lange nicht automatisch gute Fotos schießen lassen, sondern man müsse sich zusätzlich auch mit Belichtung und den technischen Hintergründen auskennen. Seine Bilder bearbeitet er sehr intuitiv, verzichtet dabei eher auf die Instagramfilter und nutzt stattdessen die App „Photogene 4“. Außerdem ist in seiner Kamera schon der Filter „Vivid“ voreingestellt, weshalb er nicht alle Bilder nachbearbeitet.

Der Bezug zur Schönheit geht verloren

Sein Ziel ist es, Abwechslung und Variation in seinen Feed zu bringen, das heißt für ihn, nicht nur Landschaftsbilder, sondern auch Detailbilder von Blättern, Blumen und Tieren wie kleine Käfer auf seine Instagramseite hochzuladen. Das komplette Spektrum des Pfälzerwalds soll die Leute inspirieren, denn er sagt: „Die meisten haben den Bezug zur Schönheit verloren. Wir sind eine schnelllebige Gesellschaft und alles ist so oberflächlich. Das finde ich schade.“ Neben vielen Bildern, findet man auf Marco Fasts Instagramseite auch Videos. Einige davon entstehen spontan, wie das Video von einem Frischling, bei anderen hört er Lieder, zu denen ihm sofort Bilder, die er gemacht hat in den Kopf schießen und ihm klar wird: „Ich muss daraus ein Video machen“.

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