Landau Neues „Credo“ stärkt Glaube an Erfolg

Mitte Februar wird die neue Schmuckkollektion Credo vorgestellt. Die Geschäftsführer von Burkhard Müller Schmuck, Burkhard Mülle
Mitte Februar wird die neue Schmuckkollektion Credo vorgestellt. Die Geschäftsführer von Burkhard Müller Schmuck, Burkhard Müller, und seine Tochter Anna-Maria Müller-Bartl, erhoffen sich viel davon. Die Monstranz aus purem Silber wollen Müller und seine Frau Hiltrud in Rom Papst Franziskus schenken.

„Credo“ (lateinisch: ich glaube) heißt die neue Kollektion aus dem Hause Burkhard Müller Schmuck GmbH in Rülzheim. Am 15. Februar soll sie offiziell vorgestellt werden. Und sie soll laut Geschäftsführer Burkhard Müller zu einer Stütze des 1973 von ihm gegründeten Unternehmens werden. Die Kollektion umfasst laut seiner Tochter und Mitgeschäftsführerin Anna-Maria Müller-Bartl rund 50 „Schmuckstücke mit sakralem Charakter“ in der Preislage zwischen 40 und 300 Euro. Dazu gehören Rosenkränze als Ketten und Ringe, Ketten mit christlichen Symbolen wie Kreuz und Taube sowie Medaillons. Vertrieben werden soll der Silberschmuck mit geschliffenen synthetischen Kristallen zunächst im Vatikan in Rom und zwei benachbarten Hotels. Eine Expansion auf christliche Wallfahrtsstätten und Standorte großer Kathedralen ist geplant. Ein Teil des Verkaufserlöses soll der katholischen Kirche gespendet werden zum Erhalt der Gebäude im Vatikan, erzählt Müller. Er weist darauf hin, dass er in Kürze mit seiner Frau Hiltrud nach Rom reisen wird, um dort Papst Franziskus in einer Privataudienz eine eigens für ihn aus Silber angefertigte Monstranz als Geschenk zu überreichen. Die neue Kollektion soll dem Unternehmen helfen, auf dem vor zwei drei Jahren neu eingeschlagenen Weg erfolgreich ans Ziel zu kommen. So sei man dabei, sich von einigen der langjährigen Partner, Großhändler und Kaufhauskonzerne, zu trennen und verstärkt aufs Markengeschäft zu setzen. Bis dato wurde das Gros des selbst in zwei Werken in Asien hergestellten Schmucks als Handelsware vertrieben. Dieses Modell erscheint Müller nicht zukunftsfähig – die Gewinnmargen würden immer geringer. Ferner setzt er auf die Kooperation mit einem namhaften, großen und weltweit agierenden Schmuckhersteller und dessen Vertriebsnetz. Verhandlungen liefen. So soll das Unternehmen neuen Glanz erhalten. Denn durch die Umstrukturierung sei der Umsatz von einst 16 Millionen Euro auf rund fünfeinhalb Millionen Euro im vergangenen Jahr gesunken. In der Zeit sank auch die Mitarbeiterzahl hierzulande von rund 100 auf 25. Das hängt laut Müller-Bartl damit zusammen, dass früher Personal an eigenen Tresen in einigen großen Kaufhäusern den Schmuck der hauseigenen und weltweit eingetragenen Marke Diamonfire verkauften. Hinzu kommen laut Müller allerdings noch rund 1100 Mitarbeiter in den beiden Werken in Asien. Hier wird auch die rund 500 Teile umfassende Diamonfire-Kollektion produziert, die mittlerweile in fast jedem europäischen Land sowie in Argentinien und Mexiko von einem Partner exklusiv vertrieben werde und in einem vergleichbaren Preisrahmen wie „Credo“ liege. Müller kündigte an, auf absehbare Zeit ein halbes Dutzend Handelsvertreter einstellen zu wollen, um den Verkauf von „Diamonfire“ weiter zu forcieren. Schließlich soll in zwei, drei Jahren die Umsatzmarke von 15 Millionen wieder erreicht sein. Um die erhoffte Ernte einfahren zu können, müssen auch die übrigen Geschäftsfelder von den Mitarbeitern von Burkhard Müller Schmuck bearbeitet werden. Da ist zum einen der parkähnliche Garten, den Gartenliebhaber, die mit speziellen Reiseveranstaltern unterwegs sind, besichtigen können. Für sie besteht auch die Möglichkeit, sich im Werkverkauf mit Schmuck einzudecken und kostbaren Gegenständen, die Müller von seinen Asienreisen mit nach Hause bringt. Den 2013 begonnenen Werkverkauf gab es bisher nur in der Adventszeit mit laut Müller stetig wachsender Resonanz, verbunden mit einer Krippenausstellung. Nun ist der Werkverkauf, als Teil der neuen Strategie, erstmals auch zum 1. Februar geöffnet worden. Valentinstag und Ostern stehen an. Im Hinblick auf dieses Fest hat sich Müller etwas besonderes einfallen lassen. „Eine Erlebniswelt für Kinder und Erwachsene“ will er schaffen. So soll es möglich sein, in seinem Garten nach Ostereiern zu suchen, die als Überraschung mit Kristallschmuck aufwarten. Info —Werkverkauf bei Burkhard Müller Schmuck in Rülzheim, Mauritiusstraße 40 - 46, vom 1. Februar bis 10. Mai, Montag bis Freitag, 14 bis 17 Uhr. —Kontakt: 07272 9298-0, E-Mail: info@burkhard-schmuck.de, www.burkhard-schmuck.de

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