Landau Mädchen beleidigt und Helfer mit Pfefferspray angegriffen

symbolbild_pfefferspray_dpa

Am Donnerstagabend meldeten Passanten eine Auseinandersetzung mit mehreren Beteiligten am Hauptbahnhof Landau. Zwei Streifen der Polizeiinspektion Landau und der Bundespolizei stellten vor Ort fest, dass zwei 15-jährige Mädchen und ein Mann im Hauptbahnhof in Streit geraten waren. Nach Polizeiangaben beleidigte der 41-Jährige die beiden Jugendlichen, weshalb diese umstehende Personen um Hilfe baten. Als die Passanten beruhigend auf den Mann einwirken wollten, setzt dieser Pfefferspray ein, wodurch ein 45-jähriger Deutscher starke Augenreizungen erlitt und vor Ort erstversorgt werden musste. Die übrigen Beteiligten blieben unverletzt.

Die Polizisten durchsuchten den Angreifer und fanden ein Einhandmesser in seiner Jackentasche und stellten es sicher. Das Pfefferspray hatte der Mann vor dem Eintreffen der Streifen huldigten weggeworfen, aber die Polizisten fanden es und stellten es ebenfalls sicher. Ein Atemalkohol-Test ergab einen Wert von 1,14 Promille. Gegen den Mann wurden Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Gefährlicher Körperverletzung, Fahrlässiger Körperverletzung und Verstößen gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Am Mittwoch hatte ein 46-Jähriger, der sich laut Polizei in einer psychischen Ausnahmesituation befand, auf dem Bahnhofsvorplatz herumgebrüllt und wohl auch Passanten angegriffen. Er war in eine Klinik gebracht worden.

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