Landau Linke fordert Tempo 20 in Landauer Innenstadt
Die Partei Die Linke will während der Corona-Krise die Straßen um die Landauer Fußgängerzone für alle Verkehrsteilnehmer öffnen und die Höchstgeschwindigkeit auf 20 Stundenkilometer begrenzen. Das teilt Stadtrat Bastian Stock im Namen der Partei mit. Betroffen seien Kram-, König-, Waffen- und Reiterstraße, Kleiner Platz, Trappengasse und der Abschnitt der Martin-Luther-Straße zwischen Waffen- und Königsstraße.
Infektionsschutz und Verkehrsentlastung
Dies diene dem Infektionsschutz, argumentiert die Linke. In Folge der beschlossenen Lockerungen steige der Anteil an Fußgängern und Radfahrern unter den Verkehrsteilnehmern in der Innenstadt deutlich an. Durch die Senkung auf Tempo 20 werde die Straße zu einem Gemeinschaftsraum. Passanten könnten also den ganzen Raum der Straße nutzen, um einander auszuweichen. Zeitgleich würden die Straßen unattraktiver für Autofahrer, also würde wohl weniger Autoverkehr durch die Innenstadt fahren. Der Hauptausschuss soll in seiner nächsten Sitzung darüber entscheiden.
Verkehrsdezernent Lukas Hartmann (Grüne) weist darauf hin, dass es in Rheinland-Pfalz keine rechtliche Möglichkeit gebe, solche Gemeinschaftsräume zu schaffen.