Landau RHEINPFALZ Plus Artikel Landau: Schwarzlicht-Minigolf ab Herbst im Funpark

Die Übergänge im Raum sind fließend gestaltet, hier die Krake am Strand.
Die Übergänge im Raum sind fließend gestaltet, hier die Krake am Strand. Foto: Löffler

Im Funpark am neuen Messegelände in Landau soll voraussichtlich im Herbst eine Schwarzlicht-Minigolfanlage eröffnet werden. Alfred Löffler verspricht eine geheimnisvolle Themenwelt – mit dem ein oder anderen Gruselelement. Und noch etwas soll für neuen Kitzel sorgen.

Aus Maligos Welt wird das Crazy-Duck-Imperium. „Der Drache wird zur Ente“, scherzt Marcel Sponheimer, Gesellschafter der Funpark GmbH & Co.KG, die die Freizeitstätte mit Trampolinpark im Juli 2017 eröffnet hat. Maligos Welt, ein Spielplatz in der Halle, ist nur noch bis Ende Februar geöffnet und wird ab März abgebaut. Laut Sponheimer können sich die Kleinen im Indoorspielplatz Tiboli in Offenbach austoben, wo auch die Funpark-Gutscheine angenommen würden. Der Funpark möchte sich auf Jugendliche ab acht Jahren fokussieren.

Die Halle wird unterteilt: In der einen Hälfte installiert Alfred Löffler auf 480 Quadratmetern Spielfläche eine 18-Loch-Minigolfbahn, die er in geheimnisvoll leuchtende Schwarzlichtfarben taucht. Auch Ball und Schläger der Spieler leuchten. Ein Luftschiff am Hanger ist der Start ins Geschicklichkeitsspiel. Dann führt Löffler die Besucher unter Wasser, an den Strand und in den Dschungel.

2015 erste Bahn gebaut

„Alles handgemacht“, erzählt der 51-Jährige, der vor 21 Jahren in Herxheim heimisch geworden ist. Der freiberufliche Künstler hat sich mit Wandmalereien, auch in 3-D-Optik, einen Namen gemacht, beispielsweise auch Maligos Welt in Motiven gestaltet. Seit 26 Jahren gestaltet er große Flächen, in Diskotheken, für Gewerbe, auch für Privatleute, erzählt Löffler. Er male frei Hand, arbeite mit Pinsel und Schwamm, aber auch mit der Farbpistole.

Im Jahr 2015 habe er seine erste Minigolfbahn gebaut, Ende desselben Jahres schuf er eine Schwarzlicht-Minigolfbahn in Neuwied, zwei Jahre später eine Anlage im schweizerischen Aarau. Laut Wikipedia war es übrigens ein Schweizer, der 1950 die erste Minigolfbahn genormt hat: der Gartenarchitekt Paul Bongni. Sein Patentgesuch wurde 1953 bewilligt.

„In der Welt spielen“

Nun erfüllt sich Löffler, Vater einer sechs- und einer achtjährigen Tochter, selbst einen Wunsch: In Landau soll die erste eigene Bahn entstehen. Er sei mit Herzblut dabei und da falle es ihm schon schwer, wenn er nach Fertigstellung den Schlüssel abgeben müsse. Wie kommt der Künstler dazu, Minigolf-Anlagen zu gestalten? „Mich hat gestört, dass sich bei den normalen Bahnen das Thema der in 3D gestalteten Wände nicht fortsetzt. Bei mir soll man richtig in der Welt spielen können. Das sind keine Standardbahnen.“

Einzelne Elemente hat der gebürtige Kitzinger bereits gebaut, der nach eigenen Angaben in die Bahn rund 200.000 Euro investiert. In seinem Garten thront ein Wikingerschiff. Es wird eine Meerjungfrau geben, eine Krake, unter deren Armen die Bälle hindurch geschlagen werden sollen. Effekte wie Nebel und Blitz und Donner sollen die Spielfreude bereichern.

Vier weitere Escape-Rooms

Auch Marcel Sponheimer hat Pläne geschmiedet. In die andere Hälfte der Halle möchte er vier weitere Escape-Räume stellen. Denn das erste Angebot dieser Art in Landau, der Escape-Room „Harry Potter“ im Funpark ist laut Sponheimer ein Riesenerfolg – rund 300-mal gebucht in den vier Monaten seit Eröffnung. In diesen Themen-Räumen müssen die Spieler innerhalb einer vorgeschrieben Zeit unterschiedliche Rätsel lösen, um den Raum als Sieger verlassen zu können.

Welche Spielarten hinzu kommen, ist noch nicht entschieden. Sponheimer nennt aber „Lost City of Atlantis“, „Walding Death“ und „Chocolate Factory“ als Beispiele.

Info

  • wwwcrazyduck-schwarzlicht-minigolf.de
  • www.atelier-loeffler.de
Alfred Löffler baut die Teile selbst. In seinem Garten steht schon das Wikingerschiff.
Alfred Löffler baut die Teile selbst. In seinem Garten steht schon das Wikingerschiff. Foto: Löffler
x