Landau RHEINPFALZ Plus Artikel Landau: Ehrenamtspreis geht an Festungsbauverein

Der Festungsbauverein legt die Lunette 41 frei, restauriert sie und macht sie öffentlich zugänglich. Archivfoto: Iversen
Der Festungsbauverein legt die Lunette 41 frei, restauriert sie und macht sie öffentlich zugänglich. Archivfoto: Iversen

Der Landauer Festungsbauverein „Les amis de Vauban“ wird dieses Jahr mit dem Ehrenamtspreis der Stadt ausgezeichnet. Das hat Oberbürgermeister Thomas Hirsch am Donnerstag mitgeteilt.

Am Mittwoch, 29. Mai, ab 18.30 Uhr präsentieren Landauer Vereine und Verbände sich und ihre ehrenamtliche Arbeit bei einer Vereinsmeile auf dem neu gestalteten Johannes-Bader-Platz an der Stiftskirche. Bei dieser Gelegenheit wird um 19 Uhr auch der Preis vergeben.

Für den von Hirsch eingeführten Ehrenamtspreis gibt es Jahr für Jahr ein neues Thema. Nach den Themen (Preisträger in Klammern) Solidarität (Landauer Tafel), Kultur und Kirche (Förderverein Katharinenkapelle), Umwelt und Natur (Kinder- und Jugendfarm) ging es diesmal um Geschichte und Traditionspflege. Der Oberbürgermeister ist überzeugt, dass im Festungsbauverein um den aktuellen Vorsitzenden Hans-Dieter Hirschfeld ein würdiger Preisträger gefunden wurde. „Die Stadt Landau arbeitet seit einigen Jahren aktiv daran, sich den Titel Festungsstadt zu verdienen – und der Festungsbauverein hat daran großen Anteil“, sagte Hirsch. Der 2011 gegründete Verein sei ein starker Partner auf dem Weg, die Vaubansche Festung wieder mehr in den Köpfen der Menschen zu verankern, sei es durch den Festungsrundweg „Route Vauban“ oder die zahlreichen vom Verein angebotenen Stadtführungen. Besonders hebt der Stadtchef das Engagement von „Landaus größter Untergrundbewegung“ im Savoyenpark hervor, wo die Vereinsmitglieder seit mehreren Jahren die Lunette 41 freilegen und teilweise wieder aufbauen.

Die Stadt Landau vergibt den Preis für besonderes ehrenamtliches Engagement in diesem Jahr zum vierten Mal. Die Preisverleihung erfolgt stets rund um den Stadtgeburtstag. „Am 30. Mai 1274 erhielt die Stadt Landau aus den Händen von Rudolf von Habsburg ihre Stadtrechte“, erläutert Hirsch. „Wir wollen uns jedes Jahr an diesem Stadtgeburtstag daran erinnern, dass es viele Menschen, Einrichtungen und Institutionen in unserer Stadt gibt, die sich in den Dienst der Allgemeinheit stellen und sich ehrenamtlich in vielen Bereichen engagieren.“ rhp/boe

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