Landau kurz notiert: Winterlinde beschwört den Frieden in Europa

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Es war eine Feierstunde voller Symbolik, als gestern Abend auf dem Landesgartenschaugelände die Deutsch-Französische Gesellschaft eine der Winterlinden auf dem für die Partnerstädte vorgesehenen Areal unweit des Kinderspielplatzes als „Friedensbaum“ markierte. Prominenter Ehrengast war der Europapolitiker und Namensgeber des Bad Bergzaberner Gymnasiums, Alfred Grosser, der zwei Stunden später im Alten Kaufhaus einen Vortrag zum deutsch-französischen Verhältnis im Zeichen des vereinten Europa hielt. Zahlreiche Gäste wohnten der kleinen Feierstunde im Zeichen der Versöhnung bei, unter ihnen auch eine kleine Delegation aus der französischen Partnerstadt Hagenau. Präsidentin Barbara Borgeot-Klein erinnerte daran, dass auf dem ehemaligen Kasernengelände bis 1999 französische Soldaten lebten. „Das ist ein Ort, der unterschiedliche Schicksale auf deutscher und französischer Seite gesehen hat.“ Grosser freute sich gestern, dass mit dieser Feierstunde einmal mehr von Deutschen wie von Franzosen der Frieden beschworen werde. Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer zeigte anhand der guten Verbindung zwischen Landau und Hagenau auf, was Freundschaft zu erreichen vermag. Symbolik verriet auch der Spaten der Gartenschaugesellschaft. Einer alleine kann ihn gar nicht bewegen, das geht nur mit vereinten Kräften. (eva)

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