Landau kurz notiert: Cafébesuch kommt Autofahrerin teuer zu stehen

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Nicht schlecht gestaunt hat am Ostersamstag-Nachmittag eine 52-jährige Landauerin im Café, als sie draußen auf einem Abschleppwagen ihren Renault vorbeifahren sah. Wie die Polizei gestern mitgeteilt hat, standen zwei Autos in der Martin-Luther-Straße im absoluten Halteverbot. Weil größere Fahrzeuge und Rettungsfahrzeuge nicht mehr durchgekommen wären, wurde ein Abschleppwagen angefordert. Noch während dessen Anfahrt kam einer der Autofahrer zurück. Er wurde zwar für den Parkverstoß verwarnt, konnte aber seinen Opel noch wegfahren. Die Halterin des Renaults war zu Hause nicht zu erreichen. Daher wurde ihr Wagen zum Betriebsgelände der Abschleppfirma nach Edenkoben gebracht. Wenig später erschien die Frau auf der Wache. Sie gab an, dass sie nach dem Einkaufen noch ein Café aufgesucht habe. Von dort aus sah sie dann ihr Auto im Huckepack vorbeifahren. Bei der einsichtigen Frau blieb es nicht bei der Verwarnung, sie muss auch die Abschlepprechnung zahlen. Nach Angaben der Polizei kostet das Parken im absoluten Halteverbot 20 Euro, sofern es keine konkrete Behinderung gegeben hat. Für das Abschleppen wurden deutlich über 100 Euro fällig. Genauere Angaben lehnte das Unternehmen gestern ab, weil es einen Vertrag mit der Polizei über das Abschleppen in hoheitlichem Auftrag abgeschlossen habe. Ein normaler Abschleppvorgang koste leicht rund 250 Euro, und auch Zuschläge für Feiertage oder beispielsweise Nachtstunden seien nichts Ungewöhnliches. Zwischen 1 und 4 Uhr in der Nacht zum Ostermontag hat es in zwei Landauer Diskotheken handfeste Streitigkeiten gegeben. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wollte ein 32-jähriger Landauer eine Diskothek in der Xylanderstraße besuchen, wurde aber vom 52-jährigen Türsteher abgewiesen, weil gegen ihn ein Hausverbot ausgesprochen worden war. Beide Männer stritten sich und verletzten sich gegenseitig. Während der Türsteher ein Veilchen davon trug, klagte der abgewiesene Besucher über eine Bisswunde an der Hand, geschwollene Lippen und einen blutenden Zeigefinger. In der Diskothek am Neuen Messplatz gerieten zwei Gäste an der Bar aneinander. Ein 23-jähriger Mannheimer wollte sich angeblich der Angriffe eines 19-Jährigen aus dem Landkreis Südwestpfalz erwehren und fügte dem Jüngeren Kratzer am Hals zu. Der Mannheimer erlitt Verletzungen im Gesicht. Beide Kontrahenten waren alkoholisiert, was nach Einschätzung der Polizei zu einer gewissen Enthemmung beigetragen habe.

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