Landau Kita-Plätze sollen künftig zentral vergeben werden

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Die CDU, FWG und SPD wollen, dass die Landauer Stadtverwaltung prüft, ob und in welcher Form die Vergabe der Plätze in den städtischen Kitas und den Kitas in freier Trägerschaft künftig zentral vergeben werden können. Das teilt die CDU für die drei Stadtratsfraktionen mit. Die Stadt Landau habe mit insgesamt 2.196 Betreuungsplätzen in 34 Kitas für Kinder von 0 bis 6 Jahren eine, im landesweiten Vergleich, fast einmalig hohe Versorgungsquote, heißt es in der Begründung der Parteien. Bis jedes Kind jedoch einen Platz – möglichst in der Wunsch-Kita – erhalte, bedürfe es oft einer längeren Prozedur. Eltern meldeten ihre Kinder derzeit zeitgleich bei verschiedenen Kitas an, um einen Platz zu bekommen. Das führe „zu Doppelanmeldungen, unklaren Vergaben und ausufernden Genehmigungsverfahren. Demgegenüber würde ein zentrales Anmeldeverfahren zu weniger Bürokratie, mehr Sicherheit und Transparenz und damit verbunden einer größeren sozialen Gerechtigkeit im Vergabeprozess führen“. Die Parteien verweisen darauf, dass andere Städte wie Pirmasens oder Mannheim Software einsetzten, die gute Ergebnisse erziele. Es müsse noch Überzeugungsarbeit bei den freien Trägern geleistet werden, das sei den Koalitionären bewusst, heißt es weiter in dem Antrag.

Über die Prüfung soll der Stadtrat in seiner Sitzung im November entscheiden.

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