Landau Keller-Moschee: Stadt untersagt Nutzung der Räume

In diesem Gebäude ist die Moschee.
In diesem Gebäude ist die Moschee.

Die Stadtverwaltung hat dem Landauer Boxer und Prediger Diyab Simon Dabschah die Nutzung von Kellerräumen am Bahnhof untersagt. Das teilt die Stadt auf Anfrage mit. Der Keller sei zu einer Moschee umgenutzt worden, dafür sei aber kein Bauantrag eingereicht worden. Probleme sieht die Stadt unter anderem beim Brandschutz, zudem fehle ein zweiter Rettungsweg. Behebe Dabschah die Mängel und reiche einen genehmigungsfähigen Bauantrag ein, werde die Nutzung wieder erlaubt. Dabschah habe dem Bauamt gegenüber angekündigt, dies tun zu wollen. Dieser bezeichnet die Nutzungsuntersagung der Räume als „Hiobsbotschaft“. Denn: „Vielen Muslimen ist die Moschee mittlerweile ans Herz gewachsen und obwohl sie so klein ist, ist sie doch gut besucht. Wir werden alle Mängel beheben damit wir sie schnell wieder öffnen können.“ Die Räume waren in die Schlagzeilen geraten, weil der vom Verfassungsschutz beobachtete Salafist Pierre Vogel dort mehrfach gepredigt hat.

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