Landau Grüne: Umbau der B 38 am Ebenberg ist überzogen

Als weiteres „Nonsens-Projekt“ des Landesbetriebes Mobilität (LBM) und Ausdruck von dessen Straßenwahn hat der Grünen-Kreisverband Südliche Weinstraße den Umbau der Insheimer Einmündung am Ebenberg in die B 38 (Bericht vom 25. März) bezeichnet.
Kreisvorstandssprecher Peter Kallusek nennt die benachbarte B 38-Ortsumgehung Impflingen, die Hornbachspange bei Dammheim, die zweite Rheinbrücke bei Wörth, den Tunnel Bad Bergzabern und den B-10-Ausbau, aber auch die geplanten Lastwagen-Rastplätze bei Wilgartswiesen und Rohrbach als weitere „Horrorprojekte“ des LBM und des vom Südpfälzer Volker Wissing (FDP) geführten Verkehrsministeriums. Etliche weitere, wie die Ortsumgehungen Bellheim, Knittelsheim, Ingenheim, Gleiszellen-Gleishorbach, Klingenmünster, Dahn und Hinterweidenthal warteten in den LBM-Schubladen auf eine Reaktivierung. Die Südpfalz werde in eine Drehscheibe für den Straßenverkehr umgewandelt. Der drei Millionen Euro teure Ebenberg-Knoten sei zwar nur ein kleines, aber teures Mosaiksteinchen. Wenn es dem LBM gelingen sollte, noch die Ortsumgehung Ingenheim wieder aufzufrischen, wäre die B 38 bis an die französische Grenze fast ortsdurchfahrtsfrei und damit nicht mehr weit von der früher vom LBM propagierten „Weinstraßen-Autobahn“ entfernt. Die Grünen fordern Wissing auf, auch einen modernen ÖPNV und Radverkehr zu fördern, um eine nachhaltige und klimafreundliche Mobilität jenseits des Autos zu ermöglichen. | rhp/boe