Landau RHEINPFALZ Plus Artikel Gewerbegebiet D12 wird aufwendig und teuer

Das künftige Gewerbegebiet braucht eine aufwendige Entwässerung.
Das künftige Gewerbegebiet braucht eine aufwendige Entwässerung.

Für das neue, 42 Hektar große Gewerbegebiet D12 an der Autobahn hat Landau bereits mehr als 400 Seiten Gutachten erstellen lassen. Viele weitere werden folgen.

Klar ist schon, dass entlang der Autobahn Schutz vor Verkehrslärm nötig werden wird. Vermutlich wird es aber nicht auf eine Lärmschutzwand hinauslaufen, sondern auf passiven Lärmschutz an den Gebäuden, beispielsweise Schallschutzfenster, die nicht geöffnet werden können. Weil der Oberboden kaum wasserdurchlässig ist, wird eine aufwendige Versickerung erforderlich werden. Problematisch werden Starkregen, wie sie etwa alle 50 Jahre auftreten. Um Überschwemmung zu verhindern, müssen sieben Versickerungsmulden mit zusammen 1,2 Hektar Fläche angelegt werden, in denen der Boden bis zum Grundwasserspiegel ausgetauscht wird. Zudem müssen 50 Prozent der Dachflächen als Gründach ausgeführt werden. Die Kosten für die Regenwasserbewirtschaftung belaufen sich auf rund 5,5 Millionen Euro, für das Schmutzwassernetz auf eine weitere Million. Weitere acht Millionen Euro fallen für das Straßennetz an, weil es eng mit der Entwässerungsfrage verknüpft ist. All dies ist dem Bauausschuss in dessen jüngster Sitzung vorgetragen worden.

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