Landau Geißler: Am Rangierbahnhof neue Gartenstadt schaffen

Die Brache zwischen Horstbrücke und Hauptbahnhof liegt immer noch ungenutzt da.
Die Brache zwischen Horstbrücke und Hauptbahnhof liegt immer noch ungenutzt da.

„Das riesige Brachgelände zwischen Horstbrücke und Queichheimer Brücke ist seit ewigen Zeiten für die Landauerinnen und Landauer nicht nutzbar. Das muss sich ändern.“ Das betont Dominik Geißler, CDU-Kandidat für die Wahl des Landauer Oberbürgermeisters am 3. Juli.

Er möchte aus dem Gelände eine grüne Wohlfühl-Oase, „eine neue Gartenstadt Landau“ machen. Landau brauche schließlich Frischluftschneisen. Es gebe heute Möglichkeiten, mit der Deutschen Bahn Vereinbarungen zu treffen, um das Gelände zu nutzen, auch wenn Altlasten im Boden schlummern, sagte Geißler der RHEINPFALZ.

Boden verseucht

Die Stadtverwaltung hatte sich beim Bundeseisenbahnvermögen vergeblich bemüht, den ehemaligen Rangierbahnhof zu kaufen, um dort 120 bis 150 Sozialwohnungen zu bauen. Allerdings ist das 60.000 Quadratmeter große Gelände oberflächlich verseucht, unter anderem mit Quecksilber und Pestiziden. Im Nachtragshaushalt 2017 hatte die Stadt 93.000 Euro für Gutachten zur Wertermittlung und für erste Konzeptstudien veranschlagt. Das hat sich alles zerschlagen, nachdem die Bahn die Verhandlungen abgebrochen hatte.

Kandidat Geißler erklärt: „Ich werde als Oberbürgermeister sehr schnell mit der Deutschen Bahn Kontakt aufnehmen, um über die Modalitäten der Überlassung, Kosten und Altlasten zu verhandeln.“ Metertief Altlasten auszukoffern und zu entsorgen sei unbezahlbar, betont der CDU-Mann.

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