Landau Festungsbauverein: Spitze von Werk 100 erlebbar machen
Der Festungsbauverein ist unzufrieden damit, wie Reste von Werk 100 der Festung in der Paul-von-Denis-Straße in die Tiefgarage eines Neubaus integriert werden sollen. Das schreibt der Vorsitzende Hans-Dieter Hirschfeld zu unserem Bericht „Gesundheitsmeile am Anfang“ vom 1. Februar. Die Stadt habe „zum wiederholten Mal die Chance verpasst, Landau als bedeutende Festung Frankreichs“ erlebbar zu machen. Der Festungsbauverein habe im Sommer 2018 bei einer Baustellenbesichtigung mit Oberbürgermeister Thomas Hirsch und dem damaligen Leiter der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE), Thomas Metz, die Forderung erhoben, die Mauerreste mit Panzerglas zu überdecken. Doch das sei von Stadt und GDKE als „dem Investor nicht zumutbar“ verworfen worden. Hirschfeld schreibt, dass Kosten von 50.000 bis 70.000 Euro bei einem Bauvolumen von damals 15 Millionen Euro (heute nennt der Investor 17 Millionen) „eine vernachlässigbare Größe“ gewesen wären. Er hofft, dass bei der Bebauung des auf der anderen Straßenseite gelegenen Grundstücks (ehemals Voodoo-Club) die im Untergrund befindliche Spitze des Werkes 100 sichtbar gemacht werden könne. Dies habe Bauamtsleiter Christoph Kamplade in Aussicht gestellt.