Landau Drei Varianten

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Die Landauer Stadtspitze hat am Mittwochabend im Dorfgemeinschaftshaus Arzheim drei Möglichkeiten vorgestellt, wie die Hauptstraße, die Prinz-Eugen-Straße und die Rohrgasse künftig aussehen könnten. Knapp 100 Arzheimer waren vor Ort und diskutierten mit.

Zwei Jahre lang sollen die Bauarbeiten im Arzheimer Ortskern nach Angaben der Stadt dauern, unterteilt in mehrere Bauabschnitte. Weil es sich bei der Haupt- und der Prinz-Eugen-Straße um Landesstraßen handelt, habe die Stadt auf Geld vom Land warten müssen, sagte Landaus Bürgermeister Maximilian Ingenthron (SPD) bei der Infoveranstaltung. Jetzt könne die Stadt die Pläne für die Straßensanierung nach langer Wartezeit vorlegen. Ralf Bernhard, Leiter der städtischen Abteilung Mobilität und Verkehrsinfrastruktur, stellte drei Planungsvarianten vor. Nach Variante eins würde die Ortsdurchfahrt komplett gepflastert. In der Fahrbahnmitte verliefe eine Ablaufrinne. Bei Variante zwei würden zusätzlich alle Kreuzungs- und Einmündungsbereiche in anderer Farbe gepflastert. Variante drei: Die Fahrspur würde asphaltiert und lediglich die Bürgersteige links und rechts gepflastert. Nach Mitteilung der Stadt favorisiere die Verwaltung Variante drei, „die auch bei den Bürgerinnen und Bürgern und schon zuvor im Ortsbeirat auf Zustimmung stieß“. Die Autos würden demnach künftig in der Fahrbahnmitte fahren. Bei Begegnungsverkehr müsse auf die gepflasterten Flächen ausgewichen werden. „Das braucht sicher eine gewisse Eingewöhnungsphase“, sagte Bernhard. Erfahrungen anderer Städten zeigten aber, dass diese Variante sehr erfolgversprechend sei. In Arzheim könnten Busse den Ort auch weiterhin passieren. Parkplätze würden nach Rücksprache mit dem Ortsbeirat eingezeichnet, sagte Bernhard. Die Verwaltung werde die Erkenntnisse des Abends in die Planung einbeziehen und Variante drei weiter forcieren.

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