Landau Chor hält Wort

Der MGV Göcklingen.
Der MGV Göcklingen.

In der Einladung zum Liederabend versprach der MGV Göcklingen seine Gäste mit einem Reigen von Wein- und Heimatliedern, dargeboten von fünf Chören und einer Solo-Überraschung, zu verwöhnen. Er hielt Wort: Die über 200 Personen bereuten keine Sekunde ihrer Anwesenheit.

Vorsitzender Winfried Brammertz verstand es bereits bei der Begrüßung, die eingeladenen Chöre und die Ehrengäste, darunter der Vorsitzende des Kreischorverbandes Südpfalz, Kurt Gamber, und seine Stellvertreterin Sonia Kison, mit in das Geschehen einzubeziehen. Der Gastgeber mit seinem Chorleiter Sergej Iwantschenko präsentierte „ein sonniges Land“ und „Ein Vogel saß auf einem Baum“ von Hermann Josef Settelmeyer und schlug damit eine Brücke zum sachverständigen Publikum. Dem stand der MGV „Einigkeit“ Roschbach mit seinem Dirigenten Günther Dick in keiner Weise nach, zog doch der Chor von seinem Platz aus singend auf die Bühne. Dort sorgte er mit Gitarrenbegleitung mit den Ohrwürmern „Seemann, deine Heimat ist das Meer“, „Eine Hand voll Heimaterde“ oder „Fern von der Heimat“ bei den Anwesenden für eine angenehme „Mitsingstimmung“. Im zweiten Konzertteil kam dann noch der bekannte Folksong „Alles vorbei Tom Dooley“ „Die Glocken von Isola Bella“ und „Sonnenschein auf allen Wegen“ zu Gehör. Auf Freunde und Wein hatte sich auch die katholische Kirchenchorgemeinschaft Ranschbach/Göcklingen eingestellt, die personell den stärksten Chor stellte. „Gute Freunde und ein Gläschen Wein“ oder „Wo der Wein im Glase springt“ begeisterten die Zuhörer, die von dem gemischten Chor unter Leitung von Ursula Feurich noch eine Zugabe erwarteten. Sehr zum Leidwesen auch der Sänger war dies aus zeitlichen Gründen nicht möglich. Der Gesangverein Queichhambach hatte Udo Jürgens mit „griechischer Wein“ und „Ich glaube“ sowie „Es geht mir gut“ von Marius Müller Westernhagen gleich zwei moderne Interpreten aufzubieten. Dem gemischten Chor „Liederkranz“ Erfweiler gelang es, unter seinem Dirigenten Rudolf Stache mit „Das Paradies“ von Manfred Bühler und „Weit, weit weg“ von Hubert von Goisen, das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Bei den Chorsätzen „Frieden“, „Vater unser“, „Glocken der Heimat“ und vor allem das „Ave Maria der Berge“ mit dem Solisten Edmund Dauenhauer sorgte für beeindruckende Stille. Der musikalische Höhepunkt war das von Kammersänger Rudolf Stache vorgetragene und von Sergej Iwantschenko am Klavier begleitete „Wolgalied“, bei dem manche Träne weggewischt wurde.

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