Landau „Brot und Rosen“

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Vom 7. März bis 4. Mai gibt es 20 Veranstaltungen – von, für und mit Frauen, zu denen auch Männer willkommen sind. Anlass für die Veranstaltungsreihe ist der Internationale Frauentag am 8. März.

Zum 12. Mal veranstalten die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Landau, des Landkreises SÜW, der Verbandsgemeinden Herxheim und Bad Bergzabern, der Universität Koblenz-Landau sowie des Pfalzklinikums die Frauenwochen „Brot und Rosen“. „Geschlechtergerechtigkeit ist essenziell für die Weiterentwicklung und das Zusammenleben in unserer Gesellschaft“, betonen die Gleichstellungsbeauftragten Evi Julier, Barbara Dees, Rosa Tritschler, Marita Rothmann, Heide Gieseke und Silke Mathes. „Auch wenn die Frauenbewegung auf viele Errungenschaften zurückblicken kann, zeigen auch aktuelle Debatten, dass wir alle uns weiter für Frauenrechte als Menschenrechte einsetzen müssen.“Die Frauenwochen „Brot und Rosen“ verdanken ihren Namen einem Lied der Textilarbeiterinnen in Massachusetts, die im frühen 20. Jahrhundert für bessere Arbeitsbedingungen demonstrierten. „Für uns bedeutet ,Brot und Rosen’, dass Frauen beides wollen: Einen guten Job mit gerechtem Lohn, aber auch schöne Dinge wie Kunst und Kultur“, sagen die Organisatorinnen.

Sie haben für die Frauenwochen ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Die Veranstaltungen reichen vom „Zwiegespräch“ mit Frida Kahlo und Käthe Kollwitz über eine Ausstellung zur Handwerkskunst afghanischer Frauen, einen Vortrag anlässlich des Equal-Pay-Days mit dem Titel „Frauen leben länger – aber wovon?“, eine Frauenfete, eine Fahrt zur Marilyn-Monroe-Ausstellung in Speyer und eine „Suppenlesung“ mit einer zertifizierten Glückslehrerin bis hin zum Kunstworkshop, bei dem alten Büchern neues Leben geschenkt wird.

Das Programm der Frauenwochen liegt ab sofort unter anderem im Rathaus, im Kreishaus und den VG-Verwaltungen aus. Die digitale Version ist auf der Internetseite der Stadt Landau, des Landkreises Südliche Weinstraße und des Pfalzklinikums abrufbar. rhp/mele

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