Landau Bahnstrecke: Verwaltungschefs für Reaktivierung

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Für eine Reaktivierung der Bahnstrecke Landau-Germersheim haben sich die Landräte Fritz Brechtel (Germersheim) und Dietmar Seefeldt (Südliche Weinstraße sowie Oberbürgermeister Thomas Hirsch (Landau) ausgesprochen.

Die Wiederinbetriebnahme der 25 Kilometer langen Unteren Queichtalstrecke ist schon länger ein Thema. Zuletzt hatte der BUND sie gefordert (wir berichteten am Dienstag in der Germersheimer Rundschau). Bei einem Arbeitsfrühstück am Mittwoch haben die Verwaltungschefs mit dem Umweltschutz und der Mobilität der Menschen in der Südpfalz argumentiert. Nach Angaben Brechtels hat der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd in Kaiserslautern vor Weihnachten mit dem Wirtschafts- und Verkehrsministerium vereinbart, baldmöglichst eine neue Nutzen-Kosten-Untersuchung zur Reaktivierung der Strecke erstellen zu lassen. Dabei würden vom Fahrgastverband Südpfalz-Mobil angeführte Details einbezogen. Der Fahrgastverband hatte sich im RHEINPFALZ-Gespräch davon überzeugt gezeigt, dass eine Reaktivierung der einst sogar von D-Zügen aus dem Beneluxraum nach München befahrenen Bahnstrecke LandauGermersheim funktionieren würde (Bericht vom 15. August 2018). Er hatte die Tatsache, dass beide Endpunkte Unistädte sind, ebenso angeführt wie das an der Strecke liegende, stark frequentierte Hornbach-Zentrum. Allerdings hatte Zweckverbandsdirektor Michael Heilmann vergangenes Jahr im Landauer Bauausschuss gesagt, dass die Reaktivierung finanziell kaum zu stemmen sei, weil sie einem kompletten Neubau gleich käme (Bericht vom 1. Juni 2018).

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