Landau 400 Sockenpaare gestrickt

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Eine bemerkenswerte Idee setzte Herta Messerschmitt, Inhaberin eines Wäsche- und Handarbeitsladens in Offenbach, in die Tat um. Sie rief im November alle Strickerinnen in der Südpfalz dazu auf, Socken für bedürftige Flüchtlinge zu stricken. Die Wolle dafür spendet sie. Über 400 Sockenpaare wurden gestrickt.

„Ich sah im Fernsehen diesen nicht enden wollenden Flüchtlingsstrom. Mir fiel auf, dass viele von ihnen nur leicht bekleidet und oft barfuß bei uns ankamen. Ich dachte, so könnte man helfen – dazu beitragen, Not zu lindern“, beschreibt sie ihre Motivation. Ihrem Aufruf folgten viele fleißige Strickerinnen. Manchmal wurden einige Knäuel Wolle geholt, aber einige Tage später kamen viel mehr Socken zurück. Die Damen verarbeiteten offensichtlich auch Wolle, die sie noch zu Hause hatten. Über 400 Paare sind seit November zusammengekommen und wurden unter anderem in Ottersheim, Knittelsheim und Bellheim verteilt. In Ottersheim und Knittelsheim übernahmen die Strickerinnen die Verteilung und waren gerührt von der Dankbarkeit, die ihnen entgegengebracht wurde. Messerschmitt betont, dass die Aktion noch nicht zu Ende sei. Wer Lust hat, teilzunehmen, kann sich bei ihr Wolle holen. Sie nimmt Kontakt auf zu den Verbandsgemeinden und sorgt für die Verteilung. Info Strickerinnen melden sich im Laden montags bis freitags von 9 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr, samstags von 9 bis 13 Uhr, oder unter Telefon 06348 984673. (ise)

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