Lokalsport Südpfalz „Zu viel verändert“

RÜLZHEIM. Torhüter Christoph Gadinger wechselte in der Winterpause vom Verbandsligisten FSV Offenbach zum Landesligisten SV Rülzheim (wir berichteten gestern). Nach knapp vier Jahren in Offenbach will er nun dem SVR in der Rückrunde unter die Arme greifen.
Im April letzten Jahres hatte ich mir das hintere Kreuzband gerissen. Im Anschluss habe ich mich für eine konservative Therapie, sprich gegen eine OP entschieden. Stand heute habe ich keine Beschwerden und kann alle Übungen mitmachen. Leider musste ich letzte Woche aufgrund eines kleineren Eingriffes aussetzen. Bis zum ersten Spiel Ende Februar werde ich auf alle Fälle wieder fit sein und freue mich auf die neue Herausforderung. Seit 2013 haben Sie in Offenbach gespielt. Warum wechseln Sie nun eine Klasse tiefer? Der Kontakt kam über Christian Rüffel, Sportlicher Leiter der Aktiven beim SV, mit dem ich zusammen in der Jugend in Weingarten gekickt habe. Der Rundenauftakt beim FSV war ungünstig für mich, es hatte sich insgesamt einfach zu viel verändert, weshalb ich mich nicht mehr hundertprozentig mit dem Verein identifizieren konnte. Und wenn ich etwas mache, dann möchte ich immer alles geben. Christian meinte, ich solle ohne Stress vorbeikommen. Außerdem ist Rülzheim der einzige Verein in der Nähe, der mich noch gereizt hat. Wie sieht der Fahrplan 2017 aus? Das müssten Sie besser den Verein fragen. Für mich wäre es kurzfristig schon ein Ziel, an der Verbandsliga anzukratzen. Gerade nach dem, was sich die Jungs Ende der Hinrunde aufgebaut haben, sollte die Verbandsliga realistisch sein. Zur Person Christoph Gadinger ist 32 Jahre alt und wohnt mit seiner Familie in Insheim. 2002 wechselte er von Bellheim nach Weingarten und ein Jahr später zu den Amateuren des Karlsruher SC. Ehe er zum FSV Offenbach kam, spielte er noch für den ASV Durlach, für Olympia Kirrlach und 2007/08 beim TuS Mechtersheim. Von 2008 bis 2013 war er bei der SpVgg Durlach-Aue. Vater Peter Gadinger ist im Trainerteam beim KSC. | Interview: Daniel Meyer