Lokalsport Südpfalz Zu Hause gegen ein paar Bekannte
«OFFENBACH.» Am letzten Hinrundenspieltag der Handball-Oberliga trifft der TV Offenbach heute um 18 Uhr in der Queichtalhalle auf die TSG Friesenheim II. Die nächsten drei Partien sind entscheidend für den Tabellen-13.
, Bitburg (7:21, Platz 14) und Mülheim (13:13, Platz 8) heißen die nächsten drei Gegner des TV Offenbach, der mit 9:19 Punkten den Anschluss ans Mittelfeld hält. Und alle drei wird das Team von Christoph Morio zu Hause erwarten. „Jetzt heißt es einfach punkten“, sagt der Coach zu den anstehenden Aufgaben. In Saulheim kassierte seine Mannschaft erneut eine herbe Auswärtspleite, verlor 31:41. „Das Spiel haben wir schon in der ersten Halbzeit verloren, da gab es null Körperspannung“, so Morio. Eigentlich müsste ein Team mit 31 Auswärtstoren zumindest punkten, die löchrige Abwehr – zur Halbzeit hatte der TVO schon 20 Gegentreffer hinnehmen müssen – stärkte den Gegner. Bitter: Kapitän Felix Kunz verletzte sich schon nach drei Minuten im Angriff am Schienbein. Ein Haarriss verhinderte weitere Spielminuten, Sebastian Mohra ersetzte den Linksaußen. „Man muss aber auch schon sagen, dass Saulheim eine starke Truppe hat“, sagt Mohra, der im Sommer 2016 von der SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam zum TVO gewechselt ist. Die Angriffsleistung sieht er dennoch positiv, Spielzüge und Absprachen im Angriff hätten gut funktioniert. Gegen Friesenheim erwartet Morio eine offensive 3-2-1-Abwehr. „Daheim müssen wir gewinnen“, unterstreicht der Trainer. Mit Friesenheim kommen ein paar alte Bekannte aus Verbands- und Pfalzligazeiten: Timm Seifried spielte jahrelang bei der SG OBZ, Jan Bußer kam aus Eckbachtal, Moritz Happersberger oder Philip Rogawski aus Göllheim. „Die stehen im Eins-gegen-Eins nicht schlecht, da müssen wir unsere schnellen Leute im Rückraum in Position bringen“, sagt Mohra. Kunz und Maximilian Daum (Außenbandverletzung) sind fraglich, weiterhin fehlen werden dem TVO Peter Steuer (Mittelhandbruch) und Tino Gläßgen (Bluterguss in der Wade). Mohra, der auch im rechten Rückraum spielen kann, wird deshalb wieder außen zum Einsatz kommen. Beim Heimsieg gegen Bingen traf der 27-Jährige von dort im zweiten Durchgang siebenmal. „Mit zwei Punkten wäre das ein versöhnlicher Abschluss“, meint Mohra, der sich wie sein Trainer über die drei vergeigten Punkte gegen Kastellaun und Völklingen ärgert. Daheim müsse man die Mittelfeldteams in der Rückrunde schlagen. Die Mannschaft habe sich auf jeden Fall weiterentwickelt, auch weil das Niveau der Gegner besser sei, findet Mohra. „Wir haben aber alle noch Luft nach oben.“