Lokalsport Südpfalz Von Guenay bis Priester

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PLEISWEILER (kebe). Elf Bürger aus dem Fußballkreis sind für ihr Engagement ausgezeichnet worden. Die DFB-Sonderehrung überreichte Peter Bourquin, Beauftragter für soziale Angelegenheiten im Kreis Südpfalz, in einer Feierstunde in Pleisweiler. Der 24-jährige Landauer Mustafa Guenay war der Jüngste an diesem Vormittag.

Als amtlicher Schiedsrichter trägt Guenay die Hauptverantwortung beim jährlichen Integrationsturnier „seines“ TSV Landau. Nach dem Abstieg aus der C-Klasse trug der Kaufmann mit seinen Kontakten dazu bei, dass im Landauer Süden wieder eine zukunftsfähige Mannschaft auf die Beine gestellt wurde. Laudator Karl Schlimmer übte scharfe Kritik: „Beim Richtfest für das neue Vereinsheim sprachen die Politiker von einer Win-Win-Situation. In Wahrheit hat man mit dem TSV Harakiri betrieben. Der Verein konnte nur dank des großen Engagements der Mitglieder überleben.“ Der Kreisvorsitzende sprach damit die ungeklärte Platzsituation des Vereins an, nachdem das Gelände in der Eutzinger Straße für die Landesgartenschau weichen musste. Karl Dragon und Steffen Hollstein vom SV Landau West sind die Initiatoren der Deutsch-Polnischen Jugendbegegnung Landau - Olenso. Frank Hust, der nächste Ausgezeichnete, ist als Mitglied des Wirtschaftsausschusses täglich auf dem Sportgelände des TSV Fortuna Billigheim-Ingenheim anzutreffen. Er sorgt für Brezel und Getränke bei Spiel und Training der kleinsten Kicker. Seit fast einem Vierteljahrhundert steht Christian Lauer beim SV Olympia Rheinzabern in der Verantwortung. Zunächst als Jugendtrainer im Einsatz, zeichnet er als Schriftführer für eine professionelle und aktuelle Homepage. Der gebürtige Minfelder Walter Müller war von 1998 bis 2010 Vorsitzender des SV Hatzenbühl. Bei einem Arbeitseinsatz am Clubgelände zog er sich schwere Verletzungen zu. Nach seiner Genesung kann er wieder Thekendienst übernehmen, vor allem beiFußballübertragungen. Der 64-jährige Hubert Gatting gilt seit über 30 Jahren als Aktivposten des VfL Essingen. Er hat sich den Ruf eines unermüdlichen „Schaffers“ bei allen anfallenden Arbeiten rund um die Sportanlage erarbeitet und ist Schriftführer. Das Engagement des 30-jährigen Timo Huber lässt den SV Klingenmünster wieder hoffnungsvoll in die Zukunft blicken. Sein Netzwerk zwischen Jugend und Aktivität sicherte dem SVK den Spielbetrieb. Im Sommer 2013 hatte eine komplette Mannschaft den Verein verlassen. In Personalunion ist er Zweiter Vorsitzender und Spielleiter bei den Blau-Weißen. Der 72-jährige Jörg Priester bestritt mehrere Spiele für die zweite Mannschaft der SpVgg Oberhausen/Barbelroth. Er ist der älteste aktive Spieler im Fußballkreis. Er kam vor vielen Jahren als Frauentrainer von Fischbach bei Dahn zu den „Vereinigten“ und hält diesen seitdem die Treue. Elisabeth Wolf, die nicht persönlich dabei sein konnte, gilt als „gute Seele“ der FSV Freimersheim. Laura Nichter (26) ist seit ihrem 18. Lebensjahr im Vorstand des SV Dörrenbach tätig. Als Spielleiterin genießt sie eine hohe Akzeptanz. „Ich wollte sie schon mehrmals für eine Tätigkeit im Kreis gewinnen, doch dafür ist sie zu sehr im Ort und Verein gebunden“, sagte Schlimmer.

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