Fußball
Viktoria Herxheim: Erfolgreiche Spiele dank Ruhe im Verein
Herr Bauer, mit welchen Eindrücken blicken Sie auf die drei Jahre als Cotrainer bei der Viktoria zurück?
Ich bin dem früheren Trainer Jens Bodemer sehr dankbar, dass er mich ins Trainerteam aufgenommen hat. Damals waren wir in der Aufstiegsrunde in der Landesliga, heute spielen wir in der Oberliga. Ein solcher Aufwärtstrend war nicht abzusehen. In diesen drei Jahren habe ich unheimlich tolle Menschen im Verein kennengelernt, die Jungs bilden eine Mannschaft, die super viel mitbringt. Das Training ist so aufgebaut, dass wir intensiv die Zeit nutzen, um möglichst effektiv zu sein. Hier ist ein Team unterwegs, das hart und konzentriert arbeitet.
Was ist Ihr Job?
Neben der Arbeit auf dem Platz im Training und am Spieltag bin ich für die Videoanalyse verantwortlich. Wir schauen uns zu Beginn der Woche Szenen aus dem jüngsten Spiel an und analysieren gemeinsam, was gut und nicht so gut war. Ich denke, dass meine Erfahrungswerte aus der Trainertätigkeit beim VTG Queichhambach sehr hilfreich sein können, wenn es darum geht, Verbindungen herzustellen – beispielsweise zwischen älteren Spielern und dem Nachwuchs sowie dessen Entwicklung.
Welche Erkenntnisse haben Sie aus der Niederlage bei Arminia Ludwigshafen gewonnen?
Bei Arminia Ludwigshafen konnten wir uns trotz guter Ballbesitzphasen nicht so viele Torchancen erspielen. Auch im Umschaltspiel haben wir Möglichkeiten nicht ganz zu Ende spielen können. Leider sind wir spät durch einen Standard in Rückstand geraten und konnten das Spiel nicht mehr drehen. Bei Wormatia Worms, das nicht frei von Sorgen ist, wollen wir eine gute Leistung auf den Platz bekommen und unsere Qualitäten bei Auswärtsbegegnungen einbringen. Die Erkenntnis ist, dass man erfolgreich spielt, wenn man in Ruhe arbeiten kann. Und diese Ruhe ist bei uns gegeben. Die Jungs selbst wissen, dass es alles braucht, um in dieser Liga Spiele positiv zu gestalten.