Handball RHEINPFALZ Plus Artikel TVO-Trainer Michael Übel noch nicht wehmütig

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Für Trainer Michael Übel ist es das letzte Spiel in der Handball-Oberliga. Der TV Offenbach verabschiedet sich am Sonntag um 16 Uhr mit dem Heimspiel gegen die HSG Rhein-Nahe Bingen aus der Runde.

Auswärtssiege im April 2019 gegen SV 64 Zweibrücken, im Februar 2020 gegen Budenheim und im November 2018 bei den HF Illtal bleiben Übel am ehesten in Erinnerung. Damals brach der TVO den Heimnimbus der Illtaler und konnte dort als erstes Team seit zweieinhalb Jahren wieder gewinnen. „Der Entwicklungsprozess der Mannschaft hat aber eine höhere Priorität für mich“, sagt er.

Sein Team hat sich kontinuierlich gesteigert, ist in jedem Jahr in der Tabelle geklettert. „Früher kamen wir in der ersten Hälfte oft ins Straucheln, mussten dann hinten raus um die Siege kämpfen. Mittlerweile spielen wir unseren Stiefel einfach runter. Ich glaube, bei all unseren Siegen diese Saison war nur ein enges Spiel dabei“, beschreibt Übel die mannschaftliche Entwicklung. Bei ihm persönlich überwiegt aktuell die Freude. „Ich habe richtig Bock auf dieses letzte Spiel und will gemeinsam mit der Mannschaft diese sehr gute Runde auch gut ausklingen lassen.“ Wehmut verspüre er noch nicht. „Das liegt aber vielleicht auch daran, dass eine lange, anstrengende Runde zu Ende geht. Meine Spieler sehnen sich nach einer Pause.“

Vor dem Spiel werden Felix Kästel (studien- und berufsbedingt fortan in Mainz) und Fabian Graap verabschiedet, aus dem Trainer-Team neben Übel auch Cotrainer Roland Kästel und TVO-III-Trainer Andreas Adam. Ein Erfolg gegen Bingen wäre, so Übel, die Kirsche auf der Torte.

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