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TSV Kandel gegen TV Wörth: „Nur die Masse fehlt noch etwas“
Der 21-Jährige, 1,95 Meter lang, hinten im Mittelblock, vorn im Rückraum zentral oder links, nennt Christoph Kunz, Bastian Bernhard, Maximilian Lincks und rechnet auch David Kunz zur Herxheimer Fraktion. Er war der Erste, der in Kandel spielte. Und erinnert sich an das Stützpunkttraining 2000/01 samstagmorgens in Kandel: „Man hat sich geehrt gefühlt.“ Dass er später für die Pfalzauswahl gesichtet wurde, es aber nicht in den Kader schaffte: Schwamm drüber. Er hat alles mitgenommen, spielte in der A-Jugend in der Oberliga.
Praxissemester bei Transnet BW
Strauß meint, dass sein Elternhaus schon damals Fotovoltaik hatte. Die einfache Version. Strom wird ins Netz eingespeist. Im fünften Semester studiert er an der Hochschule Karlsruhe (HKA) Elektro- und Informationstechnik mit Vertiefung Erneuerbare Energien und Energietechnik. Im ersten Semester hatte er noch Präsenzlehre, dann mal Hybridunterricht. An der Uni zu studieren, ist nun wieder möglich. Strauß hat sein Praxissemester bei Transnet BW, Betreiber des Strom-Übertragungsnetzes in Baden-Württemberg, in Wendlingen. In der Nähe des Städtchens am Neckar südöstlich von Stuttgart hat er sich ein WG-Zimmer gesucht. Er hat „ein relativ gutes Angebot“ gefunden, für sechs Monate und verlängerbar, teilt sich eine Drei-Zimmer-Wohnung mit zwei anderen.
Neuer Trainer verlangt mehr Disziplin
Neun Tore hat Strauß in den ersten beiden Spielen geworfen, Aufsteiger TSV Kandel hat wie Wörth 2:2 Punkte. Was macht Jens anders als Jens? Es gebe diverse Unterschiede zwischen den Trainern Jens Rührer und Jens Zwißler, außer dass sie gleich hießen und Linkshänder seien, sagt Strauß. Bei Zwißler merke man schon, dass er höherklassig gespielt habe. Er verlange mehr Disziplin. „Vom Handball haben beide Ahnung.“ Zwißler (40) spielte in Friesenheim, Östringen, Oftersheim und Hochdorf und trainiert die Kandeler, die Rührer zurück in die Pfalzliga geführt hat, seit Sommer.
Zu seinem Gardemaß als Handballer sagt Strauß: „Nur die Masse fehlt noch etwas.“ Wie das Derby am Abend ausgeht? „Das Wichtigste ist, dass die zwei Punkte bei uns bleiben.“