Lokalsport Südpfalz torjäger im porträt: Stamer atmet schon Oberliga-Luft

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HOCHSTADT (effi). Ein Spielertrainer sollte mit gutem Beispiel voraus gehen. Kämpferisch, spielerisch, taktisch. Christian Stamer (VfB Hochstadt) macht es auch beim Torabschluss, achtmal hat er schon in dieser Saison getroffen.

Mit dem Kicken angefangen hat er beim ASV Landau. Als A-Jugendlicher schnupperte er bei Phönix Schifferstadt Regionalliga-Luft. Als Aktiver war für ihn Oberliga-Niveau beim TuS Mechtersheim, SC Hauenstein und bei Arminia Ludwigshafen fällig. Seit 2014 ist er Spielertrainer beim A-Klassisten VfB Hochstadt. Fünf Treffer in der A-Jugend-Regionalliga gegen den FSV Salmrohr, das war bisher die größte Ausbeute des 29-Jährigen. Doch das fußballerische Ereignis, das ihm nie aus dem Kopf gehen wird: In der Saison 2006/2007 gab es für Mechtersheim bei FSV Mainz II am Bruchweg im Schicksalsspiel eine 1:2-Niederlage, aber der FV Engers stieg wegen des schlechteren Torverhältnisses ab. Seine Brötchen verdient Stamer als Wareneingangs-Teamleiter im Hornbach-Logistikzentrum Essingen. Kino, American Football verfolgen – das sind seine Hobbys. Seit März wohnt der Rechtsfuß mit Freundin Carolin Trauth in Knittelsheim. Sie spielt ebenfalls Fußball (beim dortigen TuS), insofern kann sie die VfB-Spiele nur selten sehen. Stamers Verletzungsliste ist ellenlang. Knochenbrüche sind ebenso vertreten wie Leisten- und Adduktoren-Operationen. Oder Muskelbündelrisse und Schambeinentzündung, sagt der 1,74 Meter große und 77 Kilo schwere Rumpsteak-Fan. (Repro: effi)

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