Lokalsport Südpfalz Stimmungshoch antrainiert

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OFFENBACH. Am heutigen Freitag um 19 Uhr eröffnet der FSV Offenbach die Saison in der Fußball-Verbandsliga. Die Elf von Trainer Dietmar Bittner ist zu Gast beim ASV Fußgönheim, dem er im Vorjahr im ersten Saisonspiel zu Hause mit 0:5 unterlegen war.

Das zählt heute nicht mehr, heißt es beim ASV; damals habe der FSV Offenbach eine ganz andere Mannschaft auf das Feld geschickt. Die Frage ist, ob die Elf des FSV nach dem Abgang zahlreicher Leistungsträger nun stärker ist als in der Vorsaison. In einem Punkt offenbar schon: Was die Stimmung angehe, sei dies mit einem klaren „Ja“ zu beantworten, sagt Bittner, der von einem „klasse Trainingslager auf dem FSV-Gelände“ berichtet, bei dem die Spieler auf Luftmatratzen in der Kabine oder in Zelten auf dem Sportplatz genächtigt hätten. „Das war hervorragend für die Stimmung in der Mannschaft. Zudem ergreifen andere, die zuvor oft sehr zurückhaltend waren, nun mal das Wort“, sagt der Trainer. Er muss schauen, wie seine Spieler dieses Stimmungshoch auf dem Platz in Punkte verwandeln. Dafür hat er schon eine Spielidee – und die meisten Positionen in dem neuen Defensivkonzept schon fest verteilt. Spieler wie Daniel Evrard, trotz Trainingsrückstands wegen eines Zehenbruchs, Alexander Hayes und Tim Hörner sind quasi gesetzt. Gabriel Florea, der vom FV Germersheim kam, soll in der Innenverteidigung spielen, wodurch Evrard wohl wieder nach vorne auf die „Sechs“ neben Hörner rückt. Große Hoffnungen auf einen Startelfeinsatz darf sich der junge Angreifer Jonas Mittenbühler machen, von dessen Talent und Leistungsbereitschaft Bittner angetan ist. Ausfallen werden neben dem am Kreuzband verletzten Torwart Christoph Gadinger die Neuzugänge Mircea Vacaru (Bänderverletzung) und Marco Hust. Der Torwart hatte sich den Finger ausgekugelt. Dennis Mandery ist damit gesetzt und hat die Chance, seinen Status weiter zu verbessern. Fußgönheim steht bei Bittner recht weit oben auf der Favoritenliste. Er hofft, dass seine junge Mannschaft die erste halbe Stunde schadlos übersteht: „Wenn das gelingt, ist für uns was drin, denn wir haben die Kraft für 90 Minuten.“ |mame

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