Lokalsport Südpfalz Startklar

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«HERXHEIM/OFFENBACH.» Kann der SV Viktoria Herxheim seinen guten Lauf beim TSV Gau-Odernheim fortsetzen? Die auf den zweiten Platz der Fußball-Landesliga verdrängte Viktoria spielt am Sonntag um 15 Uhr. Der SV Rülzheim tritt zeitgleich beim SV Geinsheim an, der FSV Offenbach empfängt um 15.30 Uhr die TSG Bretzenheim.

FSV-Trainer Daniel Jahnke will endlich den ersten „Dreier“ im Kalenderjahr 2018. Er attestiert seiner Mannschaft eine weitere gute Trainingswoche und muss nur auf Pierre Amann (muskuläre Probleme) verzichten. Die A-Jugendlichen Luca Felix Felix und Matthias Fetzer rücken auf. Noch etwas Trainingsrückstand hat Jakob Born. Jahnke will den Innenverteidiger wahrscheinlich als Alternative ins Aufgebot beordern. Er will Wiedergutmachung gegen den Tabellensechsten, „um uns schnellstmöglich ins obere Mittelfeld vorzukämpfen und mit dem Abstieg frühzeitig nichts mehr zu tun zu haben“. Dazu müssten vor allem die individuellen Fehler, die zu Beginn der Hinserie viele Punkte gekostet hätten, vermieden werden. „Ich verlange von meinem Team absolute Konzentration und die richtige Grundeinstellung, den Willen, das Spiel unbedingt gewinnen zu wollen“, so der Coach des Tabellenelften. Die Herxheimer Fans hoffen, dass ihnen der Nervenkitzel des Hinspiels erspart bleibt. In der 90. Minute ging Gau-Odernheim in Führung, in der Nachspielzeit schaffte Marcel Hadrosek noch den Ausgleichstreffer. Viktoria-Coach Christian Slatnek zählt den Gegner (33 Punkte, Viktoria: 39) in den Kreis jener Teams, die sich Hoffnung auf die beiden ersten Plätze machen dürften. Er ist überzeugt, dass sein Team bei den Rheinhessen gut aussehen wird. Der Trainer: „Wir wollen Kontrolle haben, als Team zeigen, dass wir gewachsen sind und an uns glauben. Ich bin auch nach dem Spiel gegen den FK Pirmasens total überzeugt, dass wir startklar sind.“ In Rülzheim lässt sich Spielertrainer Patrick Brechtel ungern an die 0:4-Pleite im Hinspiel gegen Geinsheim erinnern: „Das ist lange her und spielt jetzt keine Rolle mehr.“ Zwar sei Geinsheim kein Gegner, der dem SVR grundsätzlich nicht liege, aber gerade zu Hause sei die Elf von Dauertrainer Rudi Brendel unbequem und spiele mit leidenschaftlichem Einsatz. „Sie werden uns alles abverlangen“, erwartet Brechtel einen schweren Gang des Tabellenvierten. Allein mit spielerischen Mitteln sei der Gegner nicht zu bezwingen. Brechtel ließ offen, ob die Elf beginnt, die vor zwei Wochen den TuS Altleiningen bezwungen hat: „Es gab jetzt viele Trainingseinheiten, in der sich die damaligen Reservisten anbieten konnten. Vielleicht stellen wir etwas um.“

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