Lokalsport Südpfalz Spiel der Offensiven

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STEINFELD (mame). Zum Jahresausklang in der Fußball-Bezirksliga begegnen sich die beiden bestplatzierten südpfälzischen Mannschaften. Am Samstag um 14.30 Uhr empfängt der Tabellensechste SG Steinfeld/ Schweighofen/Kapsweyer den um einen Platz besser gestellten TSV Fortuna Billigheim-Ingenheim.

Steinfeld geht mit Rückenwind aus dem jüngsten 8:0-Erfolg über Heiligenstein in die Partie und hat mit 57 Treffern als einzige Mannschaft nach 20 Partien die 50-Tore-Hürde genommen. Billigheim, mit 42 Erfolgserlebnissen auch im Jubeln geübt, zeigte sich mit drei Treffern in der vergangenen Woche ebenso treffsicher. Das Problem: Hinten fing man sich von Mutterstadt fünf Kisten ein. Es war die zweite Niederlage in Folge für das Team von Spielertrainer Steffen Zoller, das damit - ebenso wie einige Wochen davor die von Joachim Burkhart trainierten Steinfelder - den Kontakt zu den Aufstiegsrängen (vorerst) verlor. „Gerade das macht Billigheim jetzt besonders gefährlich. Die wollen nicht noch mal verlieren, schon gar nicht im Derby“, ist sich Burkhart sicher. Vor zwei Wochen war er ausgefallen, noch immer ist er gesundheitlich angeschlagen, steht aber wieder an der Linie. Die Verantwortung teilten sich während des Ausfalls Thierry Juncker in der Kabine und auf dem Platz sowie Spielleiter Stefan Frey während der Begegnung an der Linie. „Sie haben mein absolutes Vertrauen“, sagt Burkhart. Die Offensivstärke seiner Elf erklärt er mit dem Charakter der Spieler: „Sie spielen alle sehr gerne nach vorne. Leider vergessen sie ab und zu das Umschalten. Daher bekommen wir noch zu viele Gegentore.“ Burkhart mahnt immer wieder zu konzentrierterem Defensivverhalten. „Aber das wollen die nicht so hören“, sagt der Trainer. Und muss lachen. Dass auf der Ersatzbank zuletzt gähnende Leere herrschte, sei kein Problem: „Ich bin kein Freund davon, sechs, sieben Spieler auf die Bank zu setzen. Das kann auch nicht im Sinn unserer zweiten Mannschaft sein, die auch einen dünnen Kader hat.“ Burkhart will ins Derby wieder mit drei bis vier Reservisten gehen. Außer ihm selbst könne Markus Lavan nicht spielen, da der eine andere Verpflichtung habe. Ibrahim Topac sei noch am Fuß verletzt. Alle anderen Steinfelder seien bereit. Er warnt vor dem Gegner: „Stark im Umschalten, taktisch sehr diszipliniert, individuell stark besetzt und im Hinspiel haben sie uns nicht umsonst klar geschlagen.“ Im zweiten Südpfalz-Derby am Sonntag um 14.30 Uhr zwischen dem VTG Queichhambach und der TSG Jockgrim geht es für beide darum, den Platz im Mittelfeld zu festigen, um den Abstiegskandidaten über den Jahreswechsel die lange Nase zeigen zu können.

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