Lokalsport Südpfalz Schnelles Hin und Her

«OFFENBACH.» 22:12 Punkte hat der TV Offenbach in der Handball-Oberliga. Sein nächster Gegner ist heute, 18.30 Uhr, die HSG Rhein-Nahe Bingen. Sie spielt eine ausgeglichene Runde, steht auf dem neunten Platz. TVO-Coach Michael Übel nimmt das Auswärtsspiel keinesfalls auf die leichte Schulter.
„Man braucht gegen alle Teams aus dem Mittelfeld einen guten Tag“, sagt Übel, dessen Mannschaft das Hinspiel 30:27 gewann. Bei Auswärtsspielen „ist viel Einstellungssache. Es ist momentan in den Spielen so, dass das Team mit den wenigsten Fehlern gewinnt.“ Hochdorf und Budenheim ziehen an der Tabellenspitze ihre Kreise, Platz 3 und 10 liegen acht Punkte auseinander. Einstellen muss sich der TVO heute auf einen Gegner, der ähnlich wie er auf eine nicht allzu defensive 6-0-Deckung setzt. Das Ziel für den TVO werde es sein, die großen Leute im Innenblock in Bewegung zu kriegen und mit Kreisläufer Fabian Graap die Räume hinter der Abwehr zu nutzen. „Das wird eine schnelles Spiel werden, mit vielen Angriffen auf beiden Seiten“, ist sich Offenbachs Trainer sicher. Bingen spiele häufig mit einer schnellen Mitte. Im Positionsspiel ist Rückraumschütze Stefan Corazolla der gefährlichste Mann. „Den gilt es definitiv in den Griff zu kriegen. Wenn man ihn lässt, ist er der überragende Mann im Spiel“, so Übel. Im Hinspiel klappte das prima, Corazolla erzielte magere drei Tore von der Königsposition. Probleme mit einem einzelnen Akteur hatte der TVO zuletzt im Spiel gegen Budenheim. Lukas Nagel glänzte mit zwölf Toren und entschied die Partie quasi alleine zugunsten des Tabellenzweiten. Übel: „Wäre das Spiel eine Sekunde länger gegangen, hätten wir uns ein Unentschieden erkämpft. Ich denke, der Punkt wäre nicht unverdient gewesen. Trotzdem gehen wir mit einem guten Gefühl in die Duelle mit den direkten Konkurrenten. Das sind die Spiele, die wir gewinnen sollten, um uns weiter vom hinteren Mittelfeld abzusetzen.“ Der Offenbacher Coach kann seit Langem mal wieder aus dem Vollen schöpfen. Alle Spieler konnten trainieren.