Lokalsport Südpfalz Schliwkas Einstand

LANDAU/GERMERSHEIM. Eine Woche nach dem beeindruckenden 3:0-Sieg im Spitzenspiel gegen Rohrbach haben die Oberliga-Volleyballerinnen des ASV Landau wieder ein Heimspiel. Heute um 16 Uhr spielt der Spitzenreiter im Schulzentrum Ost gegen den SV Haag.
Die Gäste aus der Hunsrückgemeinde gehören zu jenen sechs Mannschaften, die zwei bis maximal drei Absteiger unter sich ausspielen. Die Landauerinnen treffen nun fünfmal in Folge auf ein abstiegsgefährdetes Team, bevor wohl erst an den letzten beiden Spieltagen gegen Andernach und Wierschem die Meisterschaft entschieden wird. Bei nur drei Zählern Vorsprung vor Andernach sollten gegen die nominell schwächeren Teams keine Punkte abgegeben werden. Schon mit zwei Satzverlusten ist ein Punkt weg. „Das kann leider ganz schnell gehen, und gegen Haag haben wir vorherige Saison zweimal gewackelt“, erinnert sich Mittelblockerin Juliane Brenner. Im Hinspiel allerdings, das Brenner als eines der besten Saisonspiele bezeichnet, siegten die Landauerinnen ganz souverän. Es stehen keine Ausfälle zu Buche und mit Marion Schliwka ist sogar ein Neuzugang zur Verfügung. Die aus Kaiserslautern stammende und dort auch lange aktive 26-Jährige zog vor Kurzem nach Neustadt. Nun ist ihre Spielberechtigung eingetroffen und ein Einsatz als zweiter Libero neben Stammkraft Eva Kettenbach möglich. Mit einem kleinen Kader muss die TS Germersheim morgen zum FC Wierschem reisen. Laura Kinzel und Laura Walburg befinden sich in der Hochphase der schriftlichen Abiturprüfungen. Nele Stohner, die ebenfalls in den Abiturprüfungen steckt, fällt wegen wieder auftretender Knieprobleme auf unbestimmte Zeit aus. Trainer Andreas Hollstein wird auf die ein oder andere Spielerin der zweiten Damenmannschaft zurückgreifen. Er wird sicherlich wieder sein Talent zur Improvisation unter Beweis stellen. „Wenn wir, wie in den letzten beiden Spielen auch, jetzt wieder einen Punkt holen würden, wäre das schon sensationell. Aufgrund der Spielstärke von Wierschem und unserer Personalsituation kann das aber nur Hoffnung und Wunsch sein“, so Hollstein. |fuss/alzi