Lokalsport Südpfalz Schlechtes Omen: Seit 2016 nicht gewonnen

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«ZEISKAM.» Dritter gegen Drittletzter heißt es am Sonntag (15.30 Uhr) beim Fußball-Verbandsligaderby FC Speyer 09 gegen TB Jahn Zeiskam.

Die Gastgeber zählen mit 21 Punkten zum Kreis der Titelkandidaten, mit acht Gegentoren stellen sie die beste Defensive der Liga. Die einzige Saisonniederlage (0:2 in Rüssingen) hat die Elf von Trainer Ralf Gimmy gut weggesteckt. Dem 4:1-Heimsieg gegen Aufsteiger TuS Marienborn folgte der 1:0-Pokalsieg beim SV Rülzheim. Der mutige Zeiskamer Auftritt nach der Pause beim 3:1-Sieg gegen Rüssingen gibt Anlass zu Optimismus im Zeiskamer Lager. Die Jahn-Defensive agierte deutlich besser: Marian Kolb blieb nahezu fehlerfrei, der lange verletzte Max Weilbach stand ihm in nichts nach. Mittelfeldregisseur Christian Liginger hat sich am Sonntag doch schwerer verletzt als zunächst angenommen. Nach einem Tritt auf die Kniescheibe ließ er sich die Wunde im Kandeler Krankenhaus klammern. Sie entzündete sich. Mannschaftsarzt Dr. Jung punktierte die Stelle und legte eine Drainage. „Das dauert ein paar Tage. Es wird bis zum Sonntag wohl nicht reichen“, so ein enttäuschter Liginger. Seit dem Aufstieg der Domstädter in die Verbandsliga 2016 konnten die Südpfälzer keines der sechs Aufeinandertreffen für sich entscheiden. Es gab dreimal ein 1:1 und drei Niederlagen. In der vergangenen Spielzeit verlor Zeiskam zu Hause 0:1 und auswärts 1:7. Für mehrere Spieler ist es eine Reise in die Vergangenheit, sie trugen bereits das Speyerer Trikot. Dazu gehören neben Kapitän Eric Biedenbach auch Marian Kolb, Fabian König und Muhammed Fetullah Bahar. Langjähriger Physio gestorben Die Zeiskamer Fußballfamilie trauert um den langjährigen Physiotherapeuten Gerd Bergemann, denn die Spieler liebevoll „Quetscher“ nannten. Er starb zwei Tage vor seinem 61. Geburtstag, am kommenden Montag wird er um 14.30 auf dem Friedhof in Zeiskam beigesetzt.

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