Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Oberliga-Debüt für Viktoria Herxheim gegen Worms

Das Oberliga-Team der Viktoria Herxheim.
Das Oberliga-Team der Viktoria Herxheim.

Am Krönungsbusch gibt die Viktoria Herxheim ihr Debüt in der Oberliga. Für Neuzugang Daniel Kopf ist es ebenfalls eine Premiere. Und 2025 kommen auf den 23-Jährigen zwei weitere Herausforderungen zu.

Premiere für die Viktoria Herxheim in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar: Zum Auftakt geht es an diesem Freitag (19.30 Uhr) auf dem Krönungsbusch gegen Wormatia Worms, die Herxheims Trainer Ralf Schmitt grundsätzlich immer zu den Großen der Liga zählt: „Das ist der Anspruch von Verein und Umfeld.“

Benny Früh, Cotrainer der Wormatia, wird in Herxheim Peter Tretter vertreten, der nach Auskunft des Vereins aus gesundheitlichen Gründen aktuell nicht zur Verfügung steht. Schmitt erwartet erfahrene, abgezockte Wormser. Noch laufe beim Gast nicht alles rund. Schmitt: „Wir werden das Spiel mit einer gewissen Demut angehen, aber auch selbstbewusst. Wir wissen, dass wir als Außenseiter auch die Chance haben zu überraschen, gerade zu Hause am Krönungsbusch. Die Jungs haben sich diese Lage hart erarbeitet.“

Abläufe noch nicht gefestigt

Schmitt bedauert, dass in der Vorbereitungsphase immer wieder Spieler gefehlt hätten, was es nicht einfacher mache, neue Ideen und Abläufe zu festigen. Es müsse geschaut werden, dass die Dinge, die beeinflusst werden könnten, noch etwas professioneller gelebt und gestaltet würden.

Es gebe noch einige Themen. Die Mannschaft sei auf einem guten Weg. Gewisse Dinge brauchten einfach Zeit.

Nachwuchsspieler Nathan Ikubu ist nach der Roten Karte im Aufstiegsspiel gegen Mülheim-Kärlich noch gesperrt. Einer der drei externen Neuzugänge im Dress der Blau-Weißen ist der 23-jährige Daniel Kopf, der mit seiner Freundin in Landau wohnt und auf Gymnasiallehramt studiert. Seine Fächer sind Sport und Geographie. Parallel dazu führt er ein kleines Nebengewerbe im Bereich Finanzen.

Mit dem Zwillingsbruder

Seit der F-Jugend spielte Kopf mit seinem Zwillingsbruder und Schulfreunden im VTG Queichhambach. In der C-Jugend wechselte er zum Karlsruher SC in die U14. Von der U15 bis zur U17 spielte er für den FK Pirmasens. Er kehrte zum VTG Queichhambach zurück, wo sein Vater die A-Jugend trainierte. Schon als Jugendlicher kam er in der aktiven Mannschaft zum Einsatz, Trainer war der heutige Cotrainer der Viktoria, Marco Bauer. Im zweiten A-Jugend-Jahr prägte Trainer Edin Pita ihn.

In den zurückliegenden fünfeinhalb Jahren war Daniel Kopf Kapitän im VTG, er erzielte zuletzt 15 Treffer. Er ist ein fleißiger und physisch starker Stürmer, der versuchen wird, seine Qualitäten an die Oberliga anzupassen. Für die Viktoria habe er sich in diesem Sommer aufgrund des Vertrauens zum Trainerteam entschieden. Er habe tolle Gespräche mit den Coaches und der Vereinsführung geführt. Ihm wurde aufgezeigt, welche Rolle er übernehmen könnte. Kopf: „Die sportliche Perspektive, die schöne Anlage und der sportliche Ehrgeiz des gesamten Vereins haben mich überzeugt, ein neues Kapitel aufzuschlagen.“ Er wolle sich generell und neben dem Platz weiterentwickeln, sagt der 23-Jährige.

Trainerschein und Bachelor

Daniel Kopf hofft, nach einer Zerrung in der Vorbereitung so viel Spielzeit wie möglich zu sammeln. In den ersten Trainingseinheiten hat er gemerkt, dass in der Oberliga ein anderer Wind weht als in der Bezirksliga. Alles laufe viel schneller, viel körperlicher ab. Er möchte im Jahr 2025 den Trainerschein und seinen Bachelor machen. Er verbringt viel Zeit mit seinem Zwillingsbruder, interessiert sich für andere Sportarbeiten wie Basketball und Radsport.

Die Viktoria muss am kommenden Mittwoch erneut ran. Diesmal in der dritten Runde um den Verbandspokal beim A-Klasse-Team des SV Ruchheim.

x