Lokalsport Südpfalz Neujahrsgruß von Tabellenspitze

Placeholder-Image

LANDAU/GERMERSHEIM (fuss/alzi). Nichts geht bei den Volleyballerinnen des ASV Landau in der Regionalliga. Der Aufsteiger kehrte mit der nächsten Niederlage von der TG Groß-Karben zurück. Die TS Germersheim hat mit einem perfekten Jahresauftakt die Tabellenführung in der Oberliga erobert.

Mit 25:17, 25:23, 15:25, 25:21 gewannen die Germersheimerinnen bei LAF Sinzig. Damit hat das Team sich für den Punktverlust beim unnötig knappen 3:2-Erfolg kurz vor Weihnachten rehabilitiert. Da TGM Mainz-Gonsenheim 2:3 gegen Saarwellingen verlor, grüßen die Germersheimerinnen nun von der Tabellenspitze. Ein ungewohnt deutlicher erster Satz war für das Team Balsam auf die Seele, denn es ärgerte sich doch sehr über zwei unnötig verlorene Sätze bei deutlicher Dominanz im Hinspiel. Von Beginn an war der Block präsent und konnte mehrfach punkten. Saskia Hapke und Katrin Naumer hatten im Außenangriff eine sehr hohe Erfolgsquote. Im zweiten Satz war Sinzig etwas besser im Spiel und nutzte seine körperliche Überlegenheit. Die Germersheimerinnen mussten in der Abwehr mehr laufen, was überwiegend gut gelang. Mit starken Aufschlägen erzielten sie in der zweiten Hälfte des Satzes die Punkte für die 2:0-Führung. Über den dritten Satz wollte Ersatzcoach Michaela Sinn nach dem Spiel am liebsten den Mantel des Schweigens legen. Nichts lief in dieser Phase zusammen. Annahmeprobleme, falsche Entscheidungen im Zuspiel, die Abwehr zu löchrig und im Angriff zu wenig erfolgreiche Lösungen: Es passte fast nichts im Germersheimer Spiel. Sinzig hatte leichtes Spiel. Doch diesmal gab es keinen Einbruch auf Germersheimer Seite. Das Team zog sich selbst aus der Misere und machte dank starker Aufschlagserien von Julia Schneider und Saskia Hapke den Sieg perfekt. Mit der Tabellenführung im Rücken, kann das Team sich konzentriert auf die nächsten Spiele vorbereiten. Es träumt weiterhin vom großen Ziel Aufstieg. Bei den Landauerinnen übernahm die immer noch verletzte Zuspielerin Anna Wantoch-Rekowski ersatzweise das Coaching an der Seitenlinie, im Gegensatz zum Hinspiel (1:3) sah sie aber keine Partie auf Augenhöhe. Lediglich im ersten Satz konnte der ASV die Partie offen gestalten (20:25), die folgenden Sätze gingen mit 25:11 und 25:16 an die Gastgeberinnen.

x