Lokalsport Südpfalz Mario Steiner baut Führung aus

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Göcklingen (seak). Mario Steiner heißt der Sieger des gestrigen 10-km-Laufs in Göcklingen. Damit festigt der Esthaler, der für den 1. FC Kaiserslautern startet, seinen ersten Platz in der Gesamtwertung des Energie-Südwest-Cups.

Der 44-jährige bestimmte von Beginn an das Geschehen. Bereits am Start „war der Mario schon ein Stück weg“, so der Drittplatzierte Robert Kautzmann aus Landau. Und so lag die Motivation für die Verfolger auch weniger darin, Steiner noch einzuholen. „Mein Ziel war es, den Mario bis zum Schluss zu sehen – wenn auch als kleinen Punkt“, erklärte Pierre Robic. Ein Ziel, das der Bretone erreichte – mit 37,04 Minuten war er dennoch 32 Sekunden langsamer als der Sieger. Mit zwei Siegen ist Mario Steiner nun klarer Favorit auf den vier Rennen umfassenden Energie-Südwest-Cup. Geplant war das allerdings nicht. „Eigentlich wollte ich nur den ersten Lauf in Landau machen. Aber wenn man schon einmal Erster ist, dann kann man es ja mal versuchen“, sagte Steiner. Seinen Saisonhöhepunkt, den Marathon an der deutschen Weinstraße, hat er schon hinter sich. „Das lief aber nicht so gut“, verrät Steiner, der erst mit 37, also vor sieben Jahren, mit dem Laufen angefangen hat. Das Rennen beschreiben die Akteure als „abwechslungsreich“ (Steiner), „die großen Zeiten waren aber nicht möglich“ (Kautzmann). Denn die Göcklinger Strecke führte nicht nur durch das Dorf, sondern auch durch den Wald. Am Vortag, wie auch phasenweise während des Rennens, hat es geregnet und stark gestürmt. „Aber wenn mal die Sonne rauskam, der Wind im Rücken war und die Pfalz voraus – da war es eine sehr schöne Strecke“, so der Landauer Kautzmann. Ein Podestplatz bei den 10 km wäre vielleicht auch für Vorjahressieger André Zschaubitz möglich gewesen. Der für Rülzheim startende Sieger des 5-km-Rennens musste beim ersten Lauf in Landau aufgrund einer Verletzung pausieren und kann nun nur an den Einzelentscheidungen teilnehmen. Mit seinen 16:44,2 Minuten war er in Göcklingen dennoch schneller als 10-km-Mann Steiner. „Es wäre interessant gewesen, die zweite Runde doch noch zu laufen“, so der 28-jährige, der nach einer Muskelverletzung noch Trainingsrückstand hat und daher auf die längere Distanz verzichtet hat. „Im Februar und März konnte ich kaum trainieren.“ Sein Rennen dominierte er ebenso wie Steiner. „Ab 500 Metern war ich alleine.“ Nicht so einsam ins Ziel kam Walker Andreas Godon. Mit seinen Gehstöcken überholte er noch auf der Zielgeraden einige Läufer. „Das waren bestimmt sieben oder acht“, so der Starter der LG MuLi und Teamkollege von Pierre Robic. Dabei waren die Walker bereits mit einer Minute Verzögerung gestartet. Für Godon nur ein kleines Warm-Up: Am 24. Mai will er bei der WM in Roding bei Nürnberg angreifen.

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