Lokalsport Südpfalz Kopf neuer Lehrwart

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BARBELROTH (kebe). Mit fast unveränderter Führungsmannschaft geht die Schiedsrichtervereinigung Südpfalz in die kommenden vier Jahre. Obmann Maximilian Sitter (Bavaria Wörth) und sein Stellvertreter Leonhard Gospodarczyk (SV Roschbach) wurden am Montag ohne Gegenstimme im Amt bestätigt.

Ebenso einstimmig wurden die Beisitzer Ralf Weber (SV Olympia Rheinzabern), Andreas Gottwald (TV Hayna) und Daniel Sitter (SV Minfeld) im Clubheim der SpVgg Oberhausen/Barbelroth bestätigt. Neuer Lehrwart ist der 29-jährige Stefan Kopf (Knittelsheim). Der Politik- und Verwaltungswissenschaftler arbeitet als Pressesprecher des Rhein-Pfalz-Kreises und pfeift seit 14 Jahren. „Ich möchte vor allem unsere jungen Leute mit Perspektive weiter fördern“, nennt Kopf eines seiner Ziele. Fabian Knarr (FSV Offenbach) kandidierte wegen eines berufsbegleitenden Studiums nicht mehr. Sitter stellte die Steigerung der Unparteiischen von 185 auf 237 in den vergangenen vier Jahren heraus. Die Vereinigung ist damit die zweitstärkste im Bereich des Südwestdeutschen Fußballverbandes (SWFV). Sie leiteten in der abgelaufenen Periode 26.500 Pflicht- und 2300 Testspiele. Die allgemeine Entwicklung ist konträr: Bundesweit verringerte sich die Zahl um 5700 auf 72.300, im Verbandsgebiet gibt es 500 Referees weniger. 41 Schiris im Kreis sind älter als 60 Jahre. Olympia Rheinzabern (13), SV Landau West (9), SV Rülzheim und Phönix Bellheim (je 8) stellen die meisten. Zehn Vereine haben keinen Schiedsrichter, darunter der SV Landau Süd, SV Landau Südwest, SV Dammheim und der ASV Landau. In der Spitze ist der Kreis mit drei Vertretern in den drei Profiligen, Timo Gerach (FV Queichheim), Tobias Christ (TB Jahn Zeiskam) und Nicolas Winter (SV Hagenbach), gut aufgestellt. Nachdem Nicholas Schlindwein (Olympia Rheinzabern) aus beruflichen Gründen aufgehört hat, sind nur noch Dorian Volker Schurer (TuS Frankweiler/Gleisweiler) und Fabian Knarr in den höheren Amateurklassen tätig. Für Verbandsobmann Erhard Blaesy (Bad Kreuznach) ist dies kein Anlass zur Sorge. Er nahm die Ehrung für die DFB-Aktion „Danke Schiri“ vor. Für die Altersgruppe „unter 50“ wurde Sascha Glas (SF Winden) ausgezeichnet. Der 33-jährige gelernte Zimmermann arbeitet in einem Wörther Lkw-Werk und leitete im abgelaufenen Jahr 141 Partien. Bei den über 50-jährigen siegte Edmund Schuck (ASV Lug/Schwanheim). Mit 69 Jahren leitete er 80 Spiele und fungiert als Pate für den Nachwuchs. Bei den Frauen ging der Preis an Meike Blot (SV Viktoria Herxheim). Die 24-jährige kaufmännische Logistikerin bekommt regelmäßig beste Kritiken und gilt als Spezialistin für „Brennpunktspiele“. „Vor allem die Begleitung der ersten Spiele der neuen Schiris durch erfahrene Sportkameraden hat landesweiten Modellcharakter“, so SWFV-Vizepräsident Jürgen Veth.

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