Lokalsport Südpfalz Kommentar: Neues Konzept nötig

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Der SC Hauenstein wird nach dem Rückzug der langjährigen

Protagonisten künftig wohl kleinere Brötchen backen müssen.

Nach über 30 insgesamt sehr erfolgreichen Jahren steht der SC Hauenstein vor einer ungewissen Zukunft. 1984 wurde Wendelin Guster Spielertrainer des Sportclubs und hievte den Verein nach drei Meisterschaften 1990 erstmals in der Vereinsgeschichte in die Fußball-Oberliga, die damals noch die dritthöchste Klasse war. Nach direktem Ab- und Wiederaufstieg war Hauenstein gar von 1994 bis 1997 Bestandteil der damals neu gegründeten Regionalliga West/Südwest (ebenfalls dritte Liga). Vereine wie Alemannia Aachen, Arminia Bielefeld oder Rot-Weiß Essen stellten sich im Wasgaustadion vor. Seit dem Abstieg 1997 gehört der SC ununterbrochen der Oberliga an, ist eine der besten Adressen im Südwestdeutschen Fußball-Verband. Nun ziehen sich die Protagonisten nach langen Jahren des Engagements zurück. In Zukunft wird der Dorfverein wohl kleinere Brötchen backen müssen. Höherklassiger Fußball ist ohne die entsprechenden finanziellen Rahmenbedingungen kaum möglich. Der Verein muss jetzt schnell für Nachfolger sorgen. Ein neues sportliches Konzept sollte baldmöglichst erstellt werden. Es wäre tragisch, wenn der SC Hauenstein den Weg eines FK Clausen (Ex-Oberligist, jetzt B-Klasse Ost) gehen müsste. Zudem wäre es schade, wenn die Investitionen der vergangenen Jahre – neues Rasenfeld am Neding, Erneuerungen am Sportheim und im gesamten Kabinentrakt – umsonst gewesen wären.

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