Lokalsport Südpfalz „Keiner will sich blamieren“
«OFFENBACH.» Weiter geht’s in der Handball-Oberliga: Morgen trifft der TV Offenbach um 18 Uhr auf den SV 64 Zweibrücken. Im Hinspiel gab es eine bittere 21:39-Klatsche, mit der neu gewonnenen Heimstärke soll es diesmal besser laufen.
Mit 33:15 Punkten sind die Zweibrücker erster Verfolger des Spitzentrios mit dem Stadtrivalen VTZ Saarpfalz, der MSG HF Illtal und den SF Budenheim. Nach dem Abstieg aus der Dritten Liga zeigt das Team eine gewisse Auswärtsschwäche. Stark ist es im Angriff, es stellt mit 701 Treffern die beste Offensive der Liga. Gastgeber TV Offenbach hat exakt 100 Tore weniger erzielt. Der TVO hofft nach dem harten Programm vor Ostern mit Ligapleite bei VTZ und Pokalaus gegen Munden-heim auf Besserung. Personell kann Trainer Christoph Morio nahezu aus dem Vollen schöpfen. Allein Torwart Florian Pfaffmann wird fehlen, für ihn rückt Janik Adamo nach. Die Studenten Felix Kunz, Maximilian Daum und Jonas Busch – sonst nur zu den Spielen da – trainierten unter der Woche nach langer Zeit wieder mit der Offenbacher Mannschaft. „Das Hinspiel war eines unserer schlechtesten Auswärtsspiele“, erinnert sich Morio. „Wir waren zu Beginn im Angriff nicht effizient genug, Zweibrücken hat sich dann in einen Rausch gespielt.“ Er warnt speziell vor den vielen Kreuzungen im Rückraum der Zweibrücker, die er als schnelle Mannschaft beschreibt, die auch in einer 3-2-1-Abwehr sehr offensiv und aggressiv verteidigt. „Wir haben in Mundenheim zwei Punkte geholt, mit denen so nicht jeder gerechnet hat. In den nächsten Heimspielen können wir mit Glück was holen, aber da gehört viel dazu“, sagt Linksaußen Kunz über den Schlussspurt. Die starke Heimserie will der TVO aufrechterhalten. „Die Einstellung stimmt hier einfach. Keiner will sich blamieren“, sagt der 21-Jährige. Vier Punkte wolle das Team noch aus den verbleibenden sechs Partien holen. Acht Punkte Vorsprung hat der TVO auf den TV Bitburg auf Platz 14.