Lokalsport Südpfalz Kaventsmänner

Placeholder-Image

«OFFENBACH.» Nach einem holprigen Start und 2:6 Punkten in der Handball-Oberliga empfängt der TV Offenbach morgen um 18 Uhr die SF Budenheim in der Queichtalhalle. Es ist das zweite Heimspiel in Folge, punkten konnte der Aufsteiger bisher nur auswärts.

„Das war nicht optimal, gerne wäre ich mit 4:4 Punkten gestartet“, sagt TVO-Trainer Christoph Morio. Für die knappen Niederlagen in Mülheim und gegen Völklingen sei es vielleicht ein guter Zeitpunkt gewesen: „Wir haben gemerkt, dass es nicht von alleine läuft.“ Kleinigkeiten werden auch gegen die SF Budenheim entscheidend sein, die der Trainer als eine der „physisch stärksten Mannschaften in der Oberliga“ unter den ersten Vier sieht. Insbesondere die Kreisläufer seien sehr präsent. Im Spiel gegen die VTZ Saarpfalz probierte es das Team von Thomas Gölzenleuchter im Angriff gar im 3-3-System. „Wir werden darauf vorbereitet sein, auch wenn es mal ein neues Spielsystem ist“, sagt Morio, dem alle Spieler zur Verfügung stehen. Torwart Ilan Eigenmann konnte aufgrund von Rückenproblemen nicht trainieren, soll bis morgen aber fit sein. Mittespieler Marvin Seyfried kam vor der Saison aus Schwetzingen zum TVO und hat sich gut eingefunden. „Es hilft, wenn man die Spieler auch außerhalb des Handballs besser kennenlernt“, sagt der 20-Jährige aus Kirrweiler. Er verletzte sich in den finalen Zügen der Vorbereitung am Oberschenkel, hatte Knieprobleme und fehlte zuletzt in Mülheim krank. „Jetzt will ich zeigen, was ich kann“, sagt Seyfried. Am liebsten spiele er auf der Mitte, so wie damals mit der Kirrweilerer A-Jugend in der Oberliga. In Schwetzingen in der 3. Liga wurde er vor allem als Linksaußen eingesetzt. „Im Rückraum ist man mehr ins Spiel eingebunden und kann Spiele auch entscheiden. Außen muss man auf seine Chance warten. Es hat sicher beides seine Vorteile, aber auf der Mitte kann ich auch meine Stärken im Eins-gegen-Eins ausspielen“, sagt Seyfried. Die werden auch gegen Budenheim gefragt sein. Große Spieler erwartet der Neuzugang im Defensivblock. Die kleinen Räume müsse man nutzen und gut mit dem Kreis zusammenspielen. Als Aufsteiger sei man der Underdog. „Entweder man wird unterschätzt oder abgeschossen“, sagt Seyfried. „Wir haben immer mitgehalten, aber nicht die zwei Punkte geholt. Vielleicht unterschätzt uns Budenheim ja.“

x