Lokalsport Südpfalz Gegen beste Offensive

«OFFENBACH.» Der Tabellenvierte TV Offenbach erwartet morgen um 18 Uhr in der Handball-Oberliga den Tabellenzweiten SF Budenheim. Der verlor ein Spiel, am ersten Spieltag in Mülheim. Der TVO will nach einem starken „Rückrundenauftakt“ am letzten Spieltag 2018 in Homburg nun seine gute Hinrunde bestätigen.
Die Sportfreunde aus Budenheim stellen die beste Offensive der Oberliga, 518 Tore gehen auf das Konto des Ligazweiten. Der würde auch gerne aufsteigen wollen, wie Offenbachs Trainer Michael Übel weiß. Er findet: kein schlechter Gegner für den Auftakt. „Wir müssen unsere Punkte nicht gegen Budenheim oder Hochdorf holen. Aber so ein Spiel zum Anfang ist wichtig, um wieder auf das Niveau zu kommen“, sagt der Coach. Das konnte der TVO im Pokalspiel bei den VTV Mundenheim nicht abrufen. Er reiste mit drei A-Jugendlichen und nicht vollständig nach Ludwigshafen und verlor mit 23:30. Ein Pokal-Aus, dem beim TVO kaum jemand nachtrauern wird. Nun also wieder der Liga-Alltag. „Sie sind klarer Favorit“, sagt Übel über die SF Budenheim. „Die haben schon ein gewisses Potenzial, spielen auch mit ihrer zweiten Mannschaft in der höchsten Liga in ihrem Verband oben mit und können sich da an Spielern bedienen.“ Mit so einem starken Gegner sei sein Team gleich wieder gefordert. Übel charakterisiert die SF als offensives Team, das vor allem durch die gute Abwehr zu einfachen Toren kommt. „Sie haben bestimmt mit die besten Torhüter der Liga und eine gute zweite Welle nach Ballgewinn“, lobt Übel. Im Positionsangriff sei alles eher simpel gehalten. Das sei keineswegs böse gemeint, die individuelle Klasse der Budenheimer überrage einfach. „Lukas Nagel gehört zu den besten Mittelmännern der Liga, außerdem haben sie ein extrem gutes Zusammenspiel mit dem Kreis. Budenheim ist überall torgefährlich, sie entscheiden ihre Spiele immer von anderen Positionen“, sagt Offenbachs Coach. Er freut sich auf die Rückrunde. „Jetzt schauen wir mal, wie wir starten. Wir werden bestimmt nicht gleich bei 100 Prozent sein.“ Ebenfalls noch nicht bei alter Frische sind Jonas Busch und Michael Pfalzer. Letzterer war am Donnerstag erstmals wieder im Mannschaftstraining. Zuvor konnten beide nur individuell trainieren.